Das Klavier als Mittel gesellschaftspolitischer Distinktion: kultursoziologische Fallstudie zur Entwicklung der Klavierbauindustrie in England und Deutschland an den Beispielen Broadwood und Bechstein

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Lang, 2007 - Music - 311 pages
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Das Klavier als -Alleskonner- feierte in Europa ab dem spaten 18. Jahrhundert einen fulminanten Aufstieg. Seine Wirkung auf das burgerlich-politische Leben war tief greifend. Durch die vielseitige Einsetzbarkeit forderte das Klavier massgeblich die Musikkultur in den politischen Herrschaftszentren London und Berlin. Im Sinne des erweiterten Bourdieuschen Kulturbegriffs orientiert sich die Untersuchung des Klaviers als Herrschaftsinstrument am okonomischen, kulturellen und sozialen Kapital. Historisch anschaulich wird der Eintritt in die industrielle Gesellschaft und der Ubergang der Musik aus dem intimen Bereich der agrarischen Gesellschaft in eine breite Offentlichkeit an den Fallbeispielen Broadwood und Bechstein beschrieben und interpretiert. Hierbei werden die Rollen der beiden Unternehmensgrunder detailliert beleuchtet, die als Promotoren eines wirkungsvollen Beziehungsdreiecks aus Produzenten, Kunstlern und Konsumenten fungierten. Mit der Klaviermusik in den beiden untersuchten Landern wurden bewusst Grenzen gezogen, um sozialen Gegensatzen eine kulturelle Legitimation zu geben."

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Contents

Die wirtschaftliche Bedeutung des Klaviers in England und Deutschland
57
Das Klavier als Kulturgut in London und Berlin
91
Unternehmertum im Instrumentenbau an den Beispielen
167
Copyright

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