Das Kollisionsrecht der indirekt gehaltenen Wertpapiere

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Walter de Gruyter, 2006 - Law - 256 pages
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Nachdem kollisionsrechtlichen Fragen im Zusammenhang mit internationalen Wertpapiertransaktionen lange Zeit keine besondere Beachtung geschenkt worden war, haben sich in jungster Zeit sowohl die Europaische Union als auch die Haager Konferenz fur Internationales Privatrecht intensiv mit dieser Thematik befasst. Gemeinsamer Nenner der gemeinschaftsrechtlichen Regelungen und des von der Haager Konferenz am 13.12.2002 angenommenen Ubereinkommens uber das auf bestimmte Rechte in Bezug auf Intermediar-verwahrte Wertpapiere anzuwendende Recht ist die Ablosung der lex cartae sitae durch Anknupfungen, die das Depotkonto und die darauf verbuchten Rechte in den Mittelpunkt stellen.

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, diese Regelungen sowie den auf gemeinschaftsrechtlichen Vorgaben beruhenden 17a desdeutschen Depotgesetzes zu bewerten sowie eine eigene Anknupfung zu entwickeln. Schwerpunkte der Arbeit sind die Auswirkungen des Europarechts und der Regelungen des HWpU auf das deutsche Recht und das Zusammenspiel kollisionsrechtlicher Vorschriften mit dem materiellen Recht.

 

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Contents

Grundlagen des Rechts der indirekt gehaltenen Wertpa
5
Trägerinstitutionen
12
Sachrechtliche Grundlagen
16
E Kollisionsrechtliche Grundlagen
47
F Zusammenfassung
60
Art 24 und 31 der EGRichtlinie 200124EG vom 4 4 2001
81
E Art 9 der EGRichtlinie 200247 vom 6 6 2002 über Finanz
88
PRIMA im deutschen Recht
105
Das Haager WertpapierÜbereinkommen
131
Anknüpfungsmoment
148
Insolvenzrecht
200
F Konsequenzen für die Europäische Union und Deutschland
206
G Zusammenfassung des 4 Kapitels
214
Freie Rechtswahlmöglichkeit gekoppelt mit Harmonisie
217
Gesamtzusammenfassung
227
Anhang
243

Anknüpfungsmoment
120
F Sachnormverweisung
126

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Common terms and phrases

17a DepotG Aktien Anknüpfung Anleger anwendbaren Rechts anwendbaren Rechtsordnung Anwendung Anwendungsbereich anzuwenden ausländischen Bank Berechtigung bestimmten BT-Drs Buchung Clearstream Depotbank Depotbeziehung Depotinhabers Depotkonto Depotkunden deutschem Recht Dittrich Effektengiroverkehr mit Auslandsberührung EGBGB EGBGB Rn Eidenmüller Einsele Emittenten Erläuternde Bericht Erwägungsgrund EuInsVO Euroclear Europäische Kommission Europäische Zentralbank Europäischen Union Explanatory Report Finalitätsrichtlinie Finanzsicherheiten Finanzsicherheiten-Richtlinie Gebietseinheit gemäß Art gemeinschaftsrechtlichen Geschäftsstelle Globalurkunde Goode/Kanda/Kreuzer Gutschriften in Wertpapierrechnung Haager Konferenz hinsichtlich HWpÜ insbesondere Insolvenz Intermediär-verwahrte Wertpapiere internationalen IPRax Kapitalmarktrecht Kapitel Kollisionsrecht Kollisionsregeln Konto Kontovereinbarung Kreditinstituten Kumpel lex cartae sitae Liquidation von Kreditinstituten maßgebliche Intermediär materiellen Rechts Mehrrechtsstaats Mitgliedstaaten Parteien Prel RabelsZ RabelsZ 68 Ratifikation Rechtserwerb Rechtsordnung Rechtssicherheit Rechtswahl Rechtswahlmöglichkeit Regelung Register Reuschle Richtlinie sachenrechtlichen Sammelbestand Sanierung und Liquidation Schefold schuldrechtliche security entitlement Sicherungsnehmer Siehe Staat stage-by-stage approach Systems Transaktion Transaktionsparteien Übereinkommen Übertragung UNIDROIT US-amerikanischen verbrieften verbucht Verfügung Verfügungsempfängers Verwahrkette Verwahrung Vorschriften Wertpa Wertpapiere Wertpapiersammelbank Zentralverwahrer

About the author (2006)

Reinhard Ege, Munchen.

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