Das Kollisionsrecht der indirekt gehaltenen Wertpapiere

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Walter de Gruyter, Jan 1, 2006 - Law - 275 pages
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Nachdem kollisionsrechtlichen Fragen im Zusammenhang mit internationalen Wertpapiertransaktionen lange Zeit keine besondere Beachtung geschenkt worden war, haben sich in jüngster Zeit sowohl die Europäische Union als auch die Haager Konferenz für Internationales Privatrecht intensiv mit dieser Thematik befasst. Gemeinsamer Nenner der gemeinschaftsrechtlichen Regelungen und des von der Haager Konferenz am 13.12.2002 angenommenen Übereinkommens über das auf bestimmte Rechte in Bezug auf Intermediär-verwahrte Wertpapiere anzuwendende Recht ist die Ablösung der lex cartae sitae durch Anknüpfungen, die das Depotkonto und die darauf verbuchten Rechte in den Mittelpunkt stellen.

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, diese Regelungen sowie den auf gemeinschaftsrechtlichen Vorgaben beruhenden § 17a des deutschen Depotgesetzes zu bewerten sowie eine eigene Anknüpfung zu entwickeln. Schwerpunkte der Arbeit sind die Auswirkungen des Europarechts und der Regelungen des HWpÜ auf das deutsche Recht und das Zusammenspiel kollisionsrechtlicher Vorschriften mit dem materiellen Recht.

 

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Contents

Einleitung
1
Grundlagen des Rechts der indirekt gehaltenen Wertpapiere
5
B Ablauf einer Transaktion
10
C Trägerinstitutionen
12
D Sachrechtliche Grundlagen
16
E Kollisionsrechtliche Grundlagen
47
F Zusammenfassung
60
PRIMA im Europarecht
63
F Sachnormverweisung
126
G Umsetzungsdefizit
127
H Zusammenfassung
128
Das Haager WertpapierÜbereinkommen
131
B Anwendungsbereich
135
C Anknüpfungsmoment
148
D Insolvenzrecht
200
E Allgemeine Regelungen
202

B Art 9 Abs 1 der EGVerordnung Nr 13462000 vom 2952000 über Insolvenzverfahren
79
C Art 24 und 31 der EGRichtlinie 200124EG vom 442001 über die Sanierung und Liquidation von Kreditinstituten
81
D Art 25 lit c der EGRichtlinie 200117EG vom 1932001 über die Sanierung und Liquidation von Versicherungsunternehmen
87
E Art 9 der EGRichtlinie 200247 vom 662002 über Finanzsicherheiten
88
F Zusammenfassung
103
PRIMA im deutschen Recht
105
B Richtlinienkonforme Auslegung
107
C Anwendungsbereich
108
D Anknüpfungsmoment
120
E Qualifikation ausländischer Rechtsinstitute
125
F Konsequenzen für die Europäische Union und Deutschland
205
G Zusammenfassung
214
Freie Rechtswahlmöglichkeit gekoppelt mit Harmonisierung des materiellen Rechts auf Basis einer relativen Berechtigung
217
C Freie Rechtswahlmöglichkeit
218
D Harmonisierung des materiellen Rechts
219
Gesamtzusammenfassung
227
Literaturverzeichnis
231
Anhang
243
Stichwortverzeichnis
255
Copyright

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Common terms and phrases

17a DepotG Aktien Anknüpfung Anleger anwendbaren Rechts anwendbaren Rechtsordnung Anwendung Anwendungsbereich anzuwenden ausländischen Bank Bankrechtstag 2004 Berechtigung bestimmten BT-Drs Buchung Clearstream Depotbank Depotbeziehung Depotinhabers Depotkonto Depotkunden deutschem Recht Dittrich Effektengiroverkehr mit Auslandsberührung EGBGB EGBGB Rn Eidenmüller Einsele Emittenten Erwägungsgrund EuInsVO Euroclear Europäische Europäische Kommission Europäische Zentralbank Europäischen Union Explanatory Report Finalitätsrichtlinie Finanzsicherheiten Finanzsicherheiten-Richtlinie Gebietseinheit gemäß Art gemeinschaftsrechtlichen Geschäftsstelle Globalurkunde Goode/Kanda/Kreuzer Gutschriften in Wertpapierrechnung Haager Konferenz HWpÜ insbesondere Insolvenz Intermediär-verwahrte Wertpapiere internationalen IPRax Kapitalmarktrecht Kapitel Kollisionsrecht Kollisionsregeln Konto Kontovereinbarung Kreditinstituten Kümpel lex cartae sitae Liquidation von Kreditinstituten maßgebliche Intermediär materiellen Rechts Mehrrechtsstaats Mitgliedstaaten Parteien Prel RabelsZ RabelsZ 68 Ratifikation Rechtserwerb Rechtsordnung Rechtssicherheit Rechtswahl Rechtswahlmöglichkeit Regelung Register Registereintragung Reuschle Richtlinie sachenrechtlich Sammelbestand Sanierung und Liquidation Schefold schuldrechtliche security entitlement Sicherungsnehmer Siehe Staat stage-by-stage approach Systems Transaktion Übereinkommen Übertragung UNIDROIT verbrieften verbucht Verfügung Verfügungsempfängers Verwahrkette Verwahrung Vorschriften Wertpa Wertpapiere Wertpapiersammelbank Zentralverwahrer

About the author (2006)

Reinhard Ege, München.

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