Das Komische bei Plautus: Eine Analyse zur plautinischen Poetik

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Walter de Gruyter, Jan 1, 2007 - History - 300 pages
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Im Mittelpunkt dieser Plautus-Interpretation steht die Besonderheit Plautinischer Dramaturgie, die von der Autorin auf der Grundlage eines methodisch neuen Ansatzes erarbeitet wird. Ausgehend von den Leitgedanken einer seit über 2000 Jahren geführten Diskussion um das Phänomen des Komischen wird zunächst ein eigenes, in dieser Form noch nicht vorliegendes Strukturmodell dramatischer Komik entworfen. Nicht nach traditionell analytischem Verfahren, sondern weitestgehend textimmanent werden auf dieser Basis Einzelpassagen Plautinischer Komödien sowie die Menaechmi in ihrer Gesamtheit untersucht. Dabei zeigt sich, dass die für jede Komödie grundsätzlich relevanten Kategorien Wissensstrukturen zwischen Zuschauern und Bühnefiguren, Komik und Spannung, von jedem einzelnen Dramenautor individuell umsetzbar, bei Plautus in dramatisch besonders wirkungsvoller und kohärenter Form Anwendung finden, was als Plautinische Poetik bezeichnet werden kann. Die Studie bietet somit nicht nur zahlreiche Anregungen für die Plautus-Forschung, sondern die Untersuchung zum Phänomen der Dramatischen und Komischen überhaupt.

 

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Contents

Einleitung
3
Entstehung und Struktur dramatischer Komik
33
Die Strukturen von Information Komik und Spannung in den Menaechmi
171
Handlungsinterferenzen
205
Zusammenfassung
265
Literaturverzeichnis
275
Index
287
Copyright

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About the author (2007)

Gudrun Sander-Pieper, Würzburg.

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