Das Konzept der KoKi – Netzwerk frühe Kindheit im Spannungsfeld der Förderung, Prävention und Intervention

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GRIN Verlag, Sep 3, 2012 - Education - 40 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Pädagogik - Kindergarten, Vorschule, frühkindl. Erziehung, Note: 1,7, Katholische Stiftungsfachhochschule München, Abt. Benediktbeuern, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den in Bayern neu eingeführten Koordinierenden Kinderschutzstellen. Zuerst werden umfassend die Entwicklungslinien dargelegt, die im Vorfeld der Implementierung zu einer Einstellungsänderung in der Politik und der Gesellschaft geführt haben. Die Geschichte der Frühförderung wird dargestellt, sodann die Wandlung des Begriffes Frühe Hilfen und deren hohe Bedeutung im Rahmen eines verbesserten Kinderschutzes. Ausführlich wird auch auf die Bindungstheorie eingegangen, deren Erkenntnisse zu einem veränderten Verständnis der Bedeutung frühkindlicher Bindungen geführt haben und in Folge dessen sich viele Programme mit der Entwicklung und Stärkung sicherer Bindungen von Kindern zu ihren Müttern beschäftigen. Kapitel 3 erläutert die konzeptionellen Grundlagen der KoKi ́s. Die folgenden Kapitel stellen die Aufgaben der Förderung, Prävention und Intervention dar, mit den relativ neuen Konzepten der Salutogenese und der Wirkung von Schutz- und Risikofaktoren und der Resilienzforschung. Prävention bezieht sich im neuen Verständnis des 13. Kinder- und Jugendberichtes vor allem auf eine gesundheitsbezogene Prävention. Die Interventionen im Rahmen des staatlichen Wächteramtes betonen seit der Einführung des §8a SGB VIII stärker den Schutzauftrag des Jugendamtes und klären die Zusammenarbeit/Meldungspflichten mit den freien/öffentlichen Trägern. Der letzte Punkt beleuchtet das weit gefächerte Spannungsfeld, in dem sich die MitarbeiterInnen bewegen und auf das sie sich einstellen und sich im Einzelfall positionieren müssen.
 

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Contents

Einleitung
4
Konzept KoKi
16
Förderung
24
Intervention
29

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Common terms and phrases

8a SGB VIII Abbildung Angebote Aufbau Aufwachsen von Kindern Bayerisches Landesjugendamt Begriff Frühe Hilfen Behinderungen beispielsweise Belastungen Bindung Bindungstheorie Bindungsverhalten Datenweitergabe doppelte Mandat Eckpunkte des Konzepts eingriffsorientiert Eltern emotional Entwicklung von Kindern erforderlich familiären Familien Familiengericht Feinfühligkeit Förderung von Koordinierenden frühen Kindheit Früherkennung Frühförderstellen Frühförderung frühzeitig GDVG Gefährdung Gesundheit Gesundheitsbezogene Prävention Gesundheitsförderung Gesundheitswesens gewichtige Anhaltspunkte Hilfen zur Erziehung Hilfsangebote Hillmeier/Sauter 2009 insoweit erfahrene Fachkraft interdisziplinären Interdisziplinarität Jugendamt Jugendbericht Jugendhilfe Kinderschutzes Kindeswohl Kindeswohlgefährdung Kohärenzgefühl KoKi KoKi´s Konzepts zur künftigen Kooperation Koordinierenden Kinderschutzstellen 2008 Krankheit künftigen staatlichen Förderung Mary Ainsworth Maßnahmen Menschen Misshandlung und Vernachlässigung MitarbeiterInnen Modellprojekt Guter müssen Mutter Nationales Zentrum Frühe Netzwerkarbeit Netzwerkpartner niedrigschwelligen NZFH Prävention und Intervention präventiv psychische Erkrankung psychosozialen Rahmen Resilienz Ressourcen Risiken Risikofaktoren Risikofamilien Salutogenese Säuglings Schutz von Kindern Schutzfaktoren SGB IX sollen sowie Soziale Arbeit Sozialgesetzbuch staatliche Wächteramt stärker stellt Störungen Verbraucherschutzgesetz weitergehende Hilfen Wohl des Kindes Zentrum Frühe Hilfen Ziegenhain Zielgruppen

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