Das Leben ist schön von Roberto Benigni als Beispiel der Medialisierung des Holocaust im Bereich der Komödie

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GRIN Verlag, Jan 1, 2010 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte - Didaktik, Note: 2,0, Ernst-Moritz-Arndt-Universitat Greifswald (Historisches Institut ), Veranstaltung: Hauptseminar: Das Dritte Reich und die Shoah, Sprache: Deutsch, Abstract: [...]"Humor (ist) als Annaherung an den Holocaust weniger verbraucht [...] als Trauer und Emporung"[...] Jeder Mensch nahert sich dem Thema Holocaust" anders. Die Bilder, die in der uberwiegenden Mehrzahl der Kopfe beim Thema Holocaust" abgerufen werden, ahneln sich jedoch, zumindest in den Generationen der Nachgeborenen, da sie durch Medien wie Bilder, Filme und Fernsehen typisiert wurden. Das gewahlte Zitat von Thomas Hammerschmidt zeigt die Position, die es in dieser Arbeit zu belegen und zu bekraftigen gilt. Am Beispiel der Komodie Das Leben ist schon" (1998) von und mit Roberto Benigni soll gezeigt werden, wie das Mittel der Komik in einem Film uber den Holocaust eingesetzt wird. Dabei ist es zunachst wichtig das Medium Film" mit seinen unterschiedlichen Genres naher zu beleuchten, um dann speziell auf die Form der KZ-Komodie" bzw. Holocaust-Komodie" einzugehen. Der Film Das Leben ist schon" bot Stoff fur Kontroversen und Diskussionen, unter dem Aspekt, ob man den Holocaust uberhaupt darstellen sollte und konne und ob die Komodie nicht von vornherein vollig ungeeignet fur ein solches Thema sei. Es wird gezeigt, wie Benigni mit dem Thema Holocaust" in seinem Film umgeht, was diesen Film einerseits so erfolgreich bei der judischen Bevolkerung machte, warum es andererseits zu solch massiven Abwehrhaltungen der nichtjudischen Kritiker/Rezipienten kam. Um die didaktischen Aspekte bei einer Behandlung des Thema Holocaust" nicht ausser Acht zu lassen, ist es wichtig auch einen Punkt dem Film im Geschichtsunterricht zu widmen. Es geht in dieser Arbeit nicht um die generelle Einordnung des Films inklusive aller seiner Genres und Auspragungen, sondern um Filmgattungen, die s"
 

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