Das Leben Mohammed's nach Mohammed ibn Ishak bearb. von Abd el-Malik ibn Hischam, übers. von G. Weil

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Seite 301 - Er läßt die Nacht auf den Tag und den Tag auf die Nacht folgen, und er kennet das Innerste der menschlichen Brust. Glaubet daher an Gott und seinen Gesandten und gebet Almosen von dem Vermögen, das er euch hat erben lassen; denn Die von euch, s« da glauben und Almosen geben, erhalten großen Lohn.
Seite 114 - Ich las nun, und Gabriel verließ mich wieder. Hierauf erwachte ich, und es war, als stünden diese Worte in mein Herz geschrieben. Ich trat aus der Höhle und stand auf der Mitte des Berges, da hörte ich eine Stimme vom Himmel, die mir zurief: »Mohammed! Du bist der Gesandte Gottes, und ich bin Gabriel.
Seite 114 - Lies! Als ich wieder sagte, ich könne nicht lesen, bedeckte er mich wieder mit dem Tuche, daß ich beinahe den Geist aufgab, dann ließ er mich wieder los und wiederholte seinen Befehl. Ich fragte nun, was ich lesen sollte, aus Furcht, er werde mich wieder wie früher behandeln, da sagte er: Lies im Namen deines Herrn, der den Menschen aus einem Blutklumpen erschaffen hat, lies, dein Herr ist der Gnädigste, der durch die Feder den Menschen gelehrt hat, was er nicht wußte.
Seite 202 - ... Rathe, und es wurden mir zehn abgenommen. Moses fand aber vierzig noch zu viel, und rieth mir um weitere Erleichterung zu bitten, und es wurden mir abermals zehn abgenommen. Moses fand es aber immer noch zu viel, und ich kehrte so oft wieder zurück, bis mir endlich nur fünf Gebete täglich auferlegt wurden. Als Moses auch jetzt noch mich zur Rückkehr bewegen wollte, sagte ich: ich habe nun so oft schon um Erleichterung angehalten, dass ich mich schäme, es nochmals zu thun. Wer aber täglich...
Seite 114 - Ramadhan nach Hira'. In der Nacht, in welcher Gott aus Barmherzigkeit gegen seine Diener ihn mit seiner Botschaft ehrte, brachte ihm Gabriel den Befehl Gottes. Ich schlief, so erzählt Mohammed selbst, als er mir ein beschriebenes seidenes Tuch brachte, und sagte: »lies!« Ich sagte: »Ich kann nicht lesen.« Da drückte er mich in das Tuch, daß ich glaubte, ich müßte sterben, dann ließ er mich los und sagte wieder: »lies!
Seite 198 - Ge815 priesen sei der Herr! o Abbas! wer sind diese? ich antwortete: es ist der Gesandte Gottes, mit den Auswanderern und Hülfsgenossen.
Seite 114 - Mohammed brachte einen Monat auf Hira' zu, und speiste die Armen, die zu ihm kamen. Wenn der Monat zu Ende war, so umkreiste er, ehe er in sein Haus gieng, die Kaaba siebenmal, oder so oft es Gott gefiel, dann begab er sich erst in sein Haus.
Seite 109 - ... man vor Täuschungen, und so ging es auch mir. Aber der, welcher Augen hat, sieht ihre Nichtigkeit bei Tage. Gott hat viele Menschen vertilgt, die sich Schändlichkeiten hingegeben hatten. Andere hat er erhalten wegen der Frömmigkeit des Volkes: das schwache Kind wird unter ihnen grofs und kräftig. Wenn ein Mann sich auch verfehlt, so mag er eines Tages sich erholen 2), wie ein welker Zweig wieder grünt, wenn er vom Regen befeuchtet wird. ') Nach einer ändern Lesart Gliamr statt 'Amr; und...
Seite 115 - ... zu gehen, bis Chadidjeh Leute schickte, um mich zu suchen. Sie gingen bis zur Höhe Mekkas, und kehrten wieder zu ihr zurück, ich aber blieb stehen, bis der Engel wegging, dann kehrte ich zu meiner Familie zurück. Als ich zu Chadidjeh kam, setzte ich mich auf ihren Schoß und drückte mich fest an sie. Sie fragte mich, wo ich war, und sagte mir, sie habe Leute ausgeschickt, um mich zu suchen, sie seien bis zur Höhe von Mekka gekommen und wieder zurückgekehrt. Als ich ihr erzählte, was ich...
Seite 114 - lies!« Ich sagte: »Ich kann nicht lesen.« Da drückte er mich in das Tuch, daß ich glaubte, ich müßte sterben, dann ließ er mich los und sagte wieder: »lies!« Als ich wieder sagte, ich könne nicht lesen, bedeckte er mich wieder mit dem Tuche, daß ich beinahe den Geist aufgab, dann ließ er mich wieder los und wiederholte seinen Befehl, ich fragte nun, was ich lesen sollte, aus Furcht, er werde mich wieder wie früher behandeln, da sagte er : »lies im Namen Deines Herrn, der den Menschen...

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