Das Lied vom kleinen Mann: Gedichte in der "Welt am Sonntag" 1931 - 1933

Front Cover
Allitera-Verlag, 2009 - 161 pages
0 Reviews

Die politische und wirtschaftliche Krise der Zwanzigerjahre hat Peter Paul Althaus seit 1931 nahezu wöchentlich in Münchener "Welt am Sonntag", skuril kommentiert und glossiert. Als Pseudonym wählte er in der Regel den Käsenamen "George on Zola", da ihm dies alles wie "Käse" vorkam. Das letzte Gedicht am 6. August 1933 wurde anonym veröffentlicht, die kleine Ansprache eines tiefsinnigen Mannes war politisch zu riskant geworden. Alle Gedichte von Peter Paul Althaus aus dieser Zeit werden hier erstmals in Buchform veröffentlicht.

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

About the author (2009)

Peter Paul Althaus wurde 1892 in Munster/Westfalen geboren und studierte dort nach dem Ersten Weltkrieg Philosophie und Literaturgeschichte. 1922 kam er nach Munchen, wo er bis zu seinem Tode 1965 lebte. Er verkehrte im Kreis um Stefan George und war fur den "Simplicissimus" und die "Jugend" tatig. In Schwabing grundete er die Kabaretts "Zwiebelfisch" und "Monoptero," wo er als phantasievoller Bankelsanger auftrat. Er schrieb Gedichte, Horspiele, ubertrug indische und altrussische Lyrik, ubersetzte Moliere und Voltaire. Unvergessen bleibt "PPA" als Schwabinger Poet, welcher seine "Traumstadt"-Lyrik durch regelmaige Burgerversammlungen, eine Stadtordnung und die Verleihung skurriler Titel, wie etwa dem eines Ehrenoberlaternenanzunders, zum Leben erweckte.

Bibliographic information