Das Mediationsverfahren im Gesundheitswesen und der Sozialwirtschaft

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GRIN Verlag, May 21, 2008 - Language Arts & Disciplines - 43 pages
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Soziologie - Kommunikation, Note: 2,3, Ruhr-Universität Bochum, 29 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit wird von der Fragestellung begleitet, wann sich Mediation als Konfliktlösungsverfahren eignet, und was sie von anderen Verfahren unterscheidet. Insbesondere soll die Anwendung im Gesundheitswesen debattiert werden. Auch wenn in einigen Bereichen7 die Mediation in den letzten Jahren einen regelrechten Aufschwung erlebt hat, bleibt zu klären, warum im interaktionsintensiven Dienstleistungssektor Gesundheitswesen Konflikte bisher nur geringfügig mit Hilfe von Mediatoren gelöst wurden. 8 Im Folgenden wird die Mediation als Vermittlung durch Dritte in ihrer Methodik vorgestellt. Ein historischer Überblick zeigt die Ursprünge und Entwicklungen dieser Moderationstechnik zu heutigen Anwendungsfeldern auf. Im darauffolgenden Abschnitt werden, mit einem Exkurs in die Konflikttheorie, ausgewählte sozialpsychologische Aspekte der Mediation vorgestellt. Dass sich die Mediation auch im Gesundheitswesen zur kreativen Konfliktlösung anbietet, wird im dritten Abschnitt erläutert. Dieses Anwendungsfeld umspannt eine Fülle von Interaktionsebenen. Organisations-, Rollenund Teamkonflikte, sowie Konflikte zwischen Arzt und Patient werden beschrieben, um anschließend die Chancen und die Einwände gegen die Mediation darzulegen. Ein dokumentiertes Beispiel des mediativen Verfahrens wird mit einem krankenhausinternen Konflikt auf der Chefarztebene gegeben. Da dem Leser, neben dem Einblick in diese erfolgversprechende Form des Konfliktmanagements, auch die Gelegenheit gegeben werden soll, sich weitergehend mit diesem Themenfeld zu befassen, werden abschließend die Aus- und Weiterbildungsadressen zum Mediator aufgelistet.
 

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Contents

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Common terms and phrases

aktive Zuhören Alternative Altmann Angewandte Sozialpsychologie Ann Elisabeth Ansatz Anwendungsfelder Aspekte der Mediation Aspekte sprechen aufgrund Auhagen außergerichtliche Beeinträchtigung Beispiel Bereich bereits Berkel beteiligten Personen Beziehung Beziehungsaspekt Beziehungsebene Camp David Chefärzte Coaching demnach Dritte einvernehmliche Einzelgesprächen Elisabeth und Bierhoff Familienmediation Folgenden zitiert Fritjof Hrsg gegenseitige gemeinsam Gesundheitssystem Gesundheitssystems Glasl Habermas Handbuch der Mediation Harvard-Konzept Hehn historischer Überblick Hohmann Innerhalb der Mediation innerhalb einer Mediation insbesondere Interaktion Interessen Isokrates Kempf Kochan Köln Kommunikation kommuniziert Konflikt beteiligten Konflikte im Krankenhaus Konfliktentstehung Konfliktfelder Konfliktlösung Konfliktlösungsverfahren Konfliktmanagement und Mediation Konfliktparteien Konfliktpotenzial Konfliktsituationen Konfliktursachen kreative Lösung Lösungsfindung Lösungsoptionen Medianten Mediation im Gesundheitswesen Mediationsverfahren mediativen Verfahrens mögliche neutralen objektive Parteien Perspektive Pflegepersonal Poser Positionen Praxisbeispiel Probleme Prof resp Ripke Rollenkonflikte Sachinhalt Schimank Seltrecht Sichtweise siehe hierzu Sozial-Mediation Soziale Konflikte Sozialwirtschaft Streitgegenstand strukturalistischen Strukturen Täter-Opfer-Ausgleich Teamkonflikte Umweltmediation unterschiedlichen Ursachen Verantwortlichkeit Verhandeln Verhandlung vermittelnden Vermittlung Vermittlungsgedanke Vermittlungstechnik weiter Win-win-Situation zeigt Zeitschrift für Konfliktmanagement Ziele Zilleßen zit.n zukünftige zwischenmenschliche

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