Das Modell des komparativen Vorteils (Ricardo), das Heckscher-Ohlin-Modell und das Modell des nationalen Wettbewerbsvorteils (Porter): Eine Analyse der Indischen Software-Industrie

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GRIN Verlag, Jan 12, 2005 - Business & Economics - 16 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation, Note: 1,3, Humboldt-Universität zu Berlin, 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Indien, allgemein als relativ armes Land bekannt, hat sich in den letzten Jahren zu einer wichtigen Kraft in der globalen Software Industrie entwickelt. 1998 gab es 558 Softwarefirmen mit 250.000 – 280.000 Software-Ingenieuren. Im Jahr 2000 ist die Zahl schon auf ca.1000 Firmen angestiegen. Die indische Software Industrie wird von der Weltbank als eine der dynamischsten der Welt bezeichnet, mit Umsätzen von ca. 6 Milliarden US-Dollar im Jahre 2000. In den letzten fünf Jahren lag die jährliche Wachstumsrate jeweils über 50 Prozent, wobei Exporte wesentlich schneller zunahmen als der Absatz im Inland. Indische Softwareunternehmen beliefern Kunden in 91 Ländern, wobei 61 Prozent der Exporte in die USA und weitere 20 Prozent (580 Millionen US-Dollar) nach Europa gehen. Die Exporteinnahmen lagen 1985 noch unter 10 Millionen US-Dollar und nahmen im Jahr 2000 schon einen Wert von 4 Milliarden US-Dollar an. Der Wachstumstrend in diesem Sektor spiegelt sich in dem wachsenden Volumen der Investitionen in die indischen Software Entwicklungsgeschäfte von ausländischen Firmen wider. Große Softwarefirmen wie Microsoft und SAP unterhalten in Indien Tochterunternehmen, die an ihren Programmpaketen mitarbeiten oder in der Anpassung an die speziellen Bedürfnisse der Region eingesetzt werden. 200 der 1000 weltweit größten Firmen decken ihren Softwarebedarf in Indien. Was hat zu dieser überraschenden Entwicklung eines besonders modernen Exportsektors in einem Land geführt, das in vielen Regionen noch immer von tiefer Armut, sozialer Ungerechtigkeit und Rückständigkeit geprägt ist? Anhand der Theorien von Ricardo, Heckscher-Ohlin und Porter wird im Folgenden der Aufstieg der Software-Industrie in Indien näher erläutert.
 

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3.1 Anwendung 91 Länder absoluten Kostenvorteil Annahmen Anwendung des Modells arbeitsintensiv Gut Arbeitsproduktivität Aufstieg der indischen ausländische Märkte ausländische Unternehmen Ausstattung eines Landes Bestimmungsfaktor des Diamanten Bildung eines nationalen branchenverwandte Brasilien David Ricardo Diamantenmodell Direktinvestitionen Erklärung Erklärungsansatz Export Faktorausstattungen der Länder Faktorbedingungen Faktorimmobilität Firmen fortschrittliche Faktoren Freihandel gesamten Diamanten Heckscher und Ohlin Heckscher-Ohlin Theorem Heckscher-Ohlin-Modell hohen Indiens Wirtschaftswachstum Indische Software-Industrie indische Softwarefirmen indischen Programmierer indischen Software indischen Softwarebranche Industrie Inlandsnachfrage international einheitliche Produktionsfunktionen Internationaler Handel Kanada Kapital pro Arbeiter Kapitalbestand komparativen Kostenvorteile komparativen Vorteils konstanter Faktorbestand Korea Menge an Output Modell des komparativen Modell des nationalen Nachfrage Nachfragebedingungen nationalen Vorteils nationalen Wettbewerbsvorteils Opportunitätskosten Porters Modell Porters Untersuchungen Produkte Produktion relativ viel Produktionsfunktionen Technologien Programmierers relevante Produktionsfaktor selektive Faktornachteile Software Ingenieurs Spezialisierung eines Landes speziell ausgebildete Arbeitskräfte Theorem des komparativen Unternehmensstrategie unterschiedlichen relativen Faktorausstattungen unterstützende Branchen US-Dollar verwandte Branchen Verwandte und unterstützende vollkommene Spezialisierung Vorteil eines Landes Zugriffsdatum zwei Güter

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