Das Problem der Kausalität in George Gerbners Kultivierungshypothese

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GRIN Verlag, 2007 - 24 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Theorien, Modelle, Begriffe, Note: 1,3, Universitat Leipzig (Kommunikations- und Medienwissenschaft), Veranstaltung: Forschungslogik, 20 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Fernsehen wird oft und von vielen Seiten fur die Verursachung oder Verstarkung sozialer Probleme verantwortlich gemacht. Oft wird bei derartigen Zuschreibungen Faktenwissen und leidlich gesicherte Erkenntnis mit Spekulation und Vermutungen vermischt. Wahrend das z.B. im Alltag, in der politischen Rethorik und auch in den Medien wahrscheinlich unvermeidlich ist, kann die Wissenschaft helfen, detailliertere und besser abgesicherte Erkenntnisse zu verwenden. Indem sie hohere methodische Mastabe anlegt, als es in anderen Spharen getan wird, kann sie helfen, die anderen Spharen mit Erkenntnis zu bereichern. Um das zu erreichen, muss die wissenschaftliche Forschung methodischen Mindestanforderungen genugen. Unter anderem mussen Theorien widerlegbar sein. Wenn sie das sind und trotzdem den Widerlegungsversuchen standhalten, werden sie vorlaufig akzeptiert. In dieser Arbeit werde ich eine Hypothese daraufhin untersuchen, ob sie als widerlegt oder als vorlaufig akzeptiert zu betrachten ist. Die Hypothese, um die es sich handelt, ist die Kultivierungshypothese, aufgestellt von der Annenberg-Gruppe um George Gerbner. Ich werde diese Hypothese jedoch nicht unter allen Gesichtspunkten bearbeiten, sondern nur dahingehend, ob die in ihr behauptete kausale Beziehung (vorlaufig) anzunehmen ist. Die Frage, der ich nachgehe, lautet also: Ist die in der Kultivierungshypothese postulierte kausale Beziehung zwischen Fernsehkonsum und Einstellungen der Konsumenten anzunehmen oder zuruckzuweisen? Um die Frage zu beantworten, werde ich zuerst die Begriffe Kausalitat und Korrelation umreien. Dann werde ich die Kultivierungshypothese kurz vorstellen, um anschlieend zu diskutieren, ob Kausalitat in ihr vorausgesetzt wi
 

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Page 16 - Gerbner, George; Gross, Larry; Morgan, Michael; Signorielli, Nancy (1994): Growing up with Television - The Cultivation Perspective, in: Against the Mainstream - The Selected Works of George Gerbner, New York ua 2002. 12.) Hirsch, Paul (1981a): Die "angsterregende Welt" des Nichtsehers und andere Unstimmigkeiten, in: Fernsehen und Bildung, Ausgabe 15, 1981.
Page 16 - Distinguishing good Speculation from bad Theory Rejoinder to Gerbner et al., in: Mass Communication Review Yearbook, Volume 3/1982.
Page 17 - Shanahan, James and Morgan, Michael ( 1999). Television and its viewers. Cultivation theory and research. Cambridge: Cambridge University Press.
Page 17 - Rost, Detlef H. (2005): Interpretation und Bewertung pädagogischpsychologischer Studien, Weinheim und Basel 2005.

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