Das Recht auf ein faires Verfahren. Ein Vergleich der Angeklagtenrechte im Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess und vor dem Internationalen Strafgerichtshof

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GRIN Verlag, 2009 - 64 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Sonstige Themen, Note: 1,7, Freie Universitat Berlin (Otto-Suhr-Institut fur Politikwissenschaft), Veranstaltung: Der Internationale Strafgerichtshof und der Kampf um die Menschenrechte, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die Rechte des Angeklagten sind ein wichtiger Indikator fur die 'Fairness' eines Gerichtsverfahrens. Gerade im Falle internationaler Strafgerichte kann ein faires Verfahren davor schutzen, als ungerecht, als 'Siegertribunal' diffamiert zu werden. Im Vergleich der Untersuchungsgegenstande der Arbeit wird diesbezuglich eine Evolution erkennbar., Abstract: Die Rechte der Angeklagten sind ein wichtiger Indikator fur die Fairness eines Gerichtsverfahrens. Gerade im Falle internationaler Strafgerichte (Stichwort Internationaler Strafgerichtshof - IStGH/ICC) kann ein faires Verfahren davor schutzen, als ungerecht, als Siegertribunal" diffamiert zu werden. Im Vergleich der Untersuchungsgegenstande der Arbeit wird diesbezuglich eine klare Evolution erkennbar. (Die Arbeit versteht den Nurnberger Prozess dabei keineswegs als ungerecht oder "Siegertribunal," kritisiert jedoch aus heutiger Sicht rechtspolitische Unzulanglichkeiten im Verfahren.) Die Arbeit kommt in Bezug auf den ICC zu dem Ergebnis, dass auch er noch ein residuales Ubergewicht der Anklage zulasst, sonst jedoch die Angeklagtenrechte vollstandig respektiert.
 

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