Das Recht der so genannten offenen Mitversicherung: Vertragsrechtliche Konstruktion und kartellrechtliche Beurteilung

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Verlag Versicherungswirtschaft, Jan 12, 2007 - Law - 471 pages
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Als offene Mitversicherung ist die einverständliche Risikoteilung durch mehrere Versicherer auf der primären Ebene des Risikotransfers zu verstehen. Von erheblicher wirtschaftlicher Bedeutung ist diese Gestaltung vor allem bei der Versicherung von Großrisiken. Rechtlich ist bei der Mitversicherung im Grundsätzlichen wie im Detail vieles unklar. Dies gilt bereits für ihre vertragsrechtliche Konstruktion: Handelt es sich um einen oder um mehrere Versicherungsverträge? Besteht im Innenverhältnis der Mitversicherer eine rechtliche Bindung? Regelmäßig übernimmt ein führender Mitversicherer die Abwicklung der Mitversicherung. Zu klären sind daher auch Reichweite und rechtliche Einordnung dieses Führungsverhältnisses. Da die Mitversicherung das Zusammenwirken potentieller Wettbewerber voraussetzt, hat sie schließlich auch eine kartellrechtliche Dimension. Die vorliegende Arbeit bietet eine umfassende wissenschaftliche Aufarbeitung des Rechts der offenen Mitversicherung. Sie deckt die ganze Bandbreite der versicherungs-, gesellschafts- und kartellrechtlichen Fragestellungen ab und geht auch auf zivilprozessuale und kollisionsrechtliche Fragen ein.

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