Das Rote Wien - Die Gemeindebauten als ein 'Versailles der Arbeiter'

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GRIN Verlag, 2010 - 72 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, Note: 2,0, Freie Universitat Berlin (Kunsthistorisches Institut), Veranstaltung: Wien: Kunst und Architektur, Sprache: Deutsch, Abstract: Was versteht man unter dem Roten Wien? Als Rotes Wien wird der Zeitraum zwischen 1918 und 1934 bezeichnet, in der die Stadt von der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (SDAP) regiert wurde. Das Hauptaugenmerk ihrer Politik lag dabei im Wohnungs- und Sozialbereich. Sie nahmen sich zum Ziel, die zum grossten Teil sehr elende Lebenskultur der Mehrheit der Stadtbevolkerung zu verbessern und eine eigenstandige proletarische Kultur" als Gegenentwurf zu der burgerlichen Gesellschaft zu entwickeln. Keine Stadtverwaltung hat dabei in den Jahren zwischen den beiden Weltkriegen die Aufmerksamkeit der ganzen Welt so sehr auf sich gezogen wie die von Wien. Das Werk, welches diese Beachtung hervorrief, war buchstablich ein Aufbauwerk: der druckenden wirtschaftlichen Lage zum Trotz, liess die Gemeinde in nur 15 Jahren 63.000 neue Wohnungen entstehen. Durch sie kamen erstmals viele Menschen in den Genuss einer Wohnung mit eigenem Bett, ausreichender Beluftung, Belichtung, einem WC und mit einem eigenem Gas- und Wasseranschluss, die sogar noch bezahlbar war. Auf den folgenden Seiten soll, aufbauend auf das zuvor herrschende Wohnelend in der Stadt, das kommunale Wohnbauprogramm, der daraus resultierende Bau monumentaler Wohnanlagen sowie auch der eher dezentrale Siedlungsbau, der speziell in der Werkbundsiedlung sein Aushangeschild besitzt, eingehend veranschaulicht werde
 

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Contents

Einleitung
3
Das kommunale Wohnungsbauprogramm des Roten Wiens
6
Die Werkbundsiedlung Wirtschaftlichkeit auf engstem Raum
15
Schlussbemerkung
21
Abbildungen
24
Copyright

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