Das Rote Wien - Die Gemeindebauten als ein „Versailles der Arbeiter“

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GRIN Verlag, Sep 10, 2010 - Architecture - 32 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, Note: 2,0, Freie Universität Berlin (Kunsthistorisches Institut), Veranstaltung: Wien: Kunst und Architektur, Sprache: Deutsch, Abstract: Was versteht man unter dem Roten Wien? Als Rotes Wien wird der Zeitraum zwischen 1918 und 1934 bezeichnet, in der die Stadt von der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (SDAP) regiert wurde. Das Hauptaugenmerk ihrer Politik lag dabei im Wohnungs- und Sozialbereich. Sie nahmen sich zum Ziel, die zum größten Teil sehr elende Lebenskultur der Mehrheit der Stadtbevölkerung zu verbessern und eine eigenständige „proletarische Kultur“ als Gegenentwurf zu der bürgerlichen Gesellschaft zu entwickeln. Keine Stadtverwaltung hat dabei in den Jahren zwischen den beiden Weltkriegen die Aufmerksamkeit der ganzen Welt so sehr auf sich gezogen wie die von Wien. Das Werk, welches diese Beachtung hervorrief, war buchstäblich ein Aufbauwerk: der drückenden wirtschaftlichen Lage zum Trotz, ließ die Gemeinde in nur 15 Jahren 63.000 neue Wohnungen entstehen. Durch sie kamen erstmals viele Menschen in den Genuss einer Wohnung mit eigenem Bett, ausreichender Belüftung, Belichtung, einem WC und mit einem eigenem Gas- und Wasseranschluss, die sogar noch bezahlbar war. Auf den folgenden Seiten soll, aufbauend auf das zuvor herrschende Wohnelend in der Stadt, das kommunale Wohnbauprogramm, der daraus resultierende Bau monumentaler Wohnanlagen sowie auch der eher dezentrale Siedlungsbau, der speziell in der Werkbundsiedlung sein Aushängeschild besitzt, eingehend veranschaulicht werden.
 

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