'Das Schwedische Modell': Wohnen für Menschen mit geistiger Behinderung in Schweden

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GRIN Verlag, Feb 22, 2009 - Education - 18 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (Fakultät der Sozialen Arbeit), Veranstaltung: Seminar: Wohnen für Menschen mit geistiger und Mehrfachbehinderung aus sozalpädagogischer Sicht, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Zunächst möchte ich hierzu die Ideologischen Grundlagen für den Weg aus den Heimen, welche auf dem Menschenrecht der Selbstbestimmung und der Erkenntnis dass dieses in den Heimen nicht gegeben ist beruht, klären. Daraufhin möchte ich die geschichtliche Entwicklung dieses Weges aufzeigen, der schon am Anfang der 50er Jahre mit der Zergliederung und Verkleinerung der Heime begann, und in den 70er und 80er Jahren zum Beginn der Auflösung der Heime führte. Außerdem möchte ich einen Einblick in die Grundzüge der Verwaltung des schwedischen Gesundheits- und Sozialsystems, in welchem die meiste Verantwortung bei den Gemeinden liegt, bieten, und danach auch speziell auf die Grundzüge der Betreuung von Menschen mit geistiger Behinderung eingehen. Im Anschluss daran werde ich die wichtigsten, Menschen mit geistiger Behinderung betreffenden, Gesetze der Schwedischen Sozialgesetzgebung vorstellen und dabei im Besonderen auf das 1994 in Kraft getretene "Gesetz für Unterstützung und Service für Personen mit Funktionsbehinderungen" (LSS), welches unter Anderem das Recht auf eine eigene Unterkunft und auf eine selbst ausgewählte Hilfskraft zusichert, eingehen. Daraufhin möchte ich die wichtigsten Formen des ambulanten Wohnens, die von reinen Einzelwohnungen bis zu fünfer Wohngemeinschaften gehen, vorstellen und die wichtigsten Prinzipien bei der "Zusammenstellung" dieser Wohngruppen erläutern. Abschließend möchte ich aufzeigen dass "Die Enthospitalisierungsentwicklungen in Schweden nachhaltig bewiesen haben, dass ein Leben in offenen, gemeindenahen Wohnformen für Menschen mit den verschiedensten, auch den schwersten Behinderungen nicht nur möglich ist, sondern deutlich mehr Lebensqualität verspricht." (Theunissen/Lingg, 1999, S.103), allerdings das Ende des Weges zur vollständigen Integration von Menschen mit geistiger Behinderung in die Gesellschaft noch nicht erreicht ist
 

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3.1 Die Wandlung 3.2 Erste Schritte 5.1 Das Assistenzgesetz 6.4 Grundprinzipien 70er Jahren Alltag ambulanten Wohnens Auflösung der Heime behinderte Mensch Behinderter in Schweden Behinderung in Heimen Behinderung verantwortlich Bereitstellung Bericht über Schwedenfahrt Betreuung geistig Behinderter Betreuung von Menschen Betreuungsgesetz Betroffenen deutlich mehr Lebensqualität Dienstleistungen eigenen Wohnung Eingliederung Einzelwohnung mit persönlicher Eltern Enthospitalisierung Erwachsener in Schweden freie Wahl Gemeinden Gemeindenahen Wohnformen geschaffen Gesellschaft Grundlagen der Schwedischen Grundlagen des Schwedischen Grundrechte Heliscope Hrsg http://www.eu-projekt Ideologische Grundlage Industrienationen inneren der Heime Jahre Betreuung geistiger Kontaktperson Kurzpflege Menschen mit Behinderung Menschen mit geistiger Mischprinzip Netzwerk Normalisierungsprinzips Ombudsmann Omsorgslagen Österwitz Personal persönliche Assistenz Recht Schwedenfahrt nach Lidingö Schwedische Behindertenpolitik Schwedische Behindertenwesen Schwedische Institut Schwedische Modell Schwermehrfachbehinderte Menschen schwersten Behinderungen Selbstbestimmung als Ideologische Selbstbestimmung als sozialpolitische Selbstständigkeit sichert Sitterdienst soll sollte Sozialgesetzgebung staatlich unterstützten steps.de/hamburg/besuch.htm Stützelternsystem Tatsachen über Schweden Theunissen,G./Lingg,A Theunissen/Lingg unabhängig wohnen unabhängige Wohnform Wohneinheiten Wohngemeinschaften Zehn Jahre Betreuung Zeichen der Normalisierung Ziel

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