Das Straphänomen R.E.M.

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GRIN Verlag, Mar 2, 2003 - Music - 31 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Musikwissenschaft, Note: 1,3, Humboldt-Universität zu Berlin (Forschungsinstitut Populäre Musik), Veranstaltung: Stars und Starkult, Sprache: Deutsch, Abstract: R.E.M. – eine Band, die dieses Jahr ihr 20jähriges Bestehen feiert, eine Band, die ihre Darstellung in der Öffentlichkeit einschätzt als „R.E.M. is part lies, part heart, part truth and part garbage.“ (Mike Mills, 1990), eine Band, die vielen Bands als Vorbild dient, weil sie sich (angeblich) nie den Regeln des Musikgeschäfts unterworfen hat, schlicht „America’s Best Rock’n’Roll Band“ (Rolling Stone, 1987). Diesem „Starphänomen R.E.M.“ widmet sich die vorliegende Arbeit. Dabei gilt es die soziale, kulturelle und kommerzielle Umgebung von R.E.M näher zu untersuchen. Zahlreiche Bücher sind mittlerweile über R.E.M. erhältlich, vor allem seit der Band vor neun Jahren der internationale Durchbruch mit Losing My Religion gelang. Jedoch haben sich bisher nur wenige Autoren genauer mit der umfangreichen R.E.M.-Materie auseinandergesetzt. Somit beschränkt sich der überwiegende Teil dieser Bücher nur auf dürftige chronologische Darstellungen der Band, die vielfach angereichert sind mit Bildern. Es scheint, daß bisher nur ein Autor die verschiedenen Aspekte R.E.M.s näher beleuchtete – Marcus Gray in It Crawled From The South. Dieses Buch bildet nicht nur die Grundlage für andere Bücher über R.E.M. wie Documental von Dave Bowler und Bryan Dray oder R.E.M. von David Harrington, sondern fließt auch in diese Arbeit ein. Auf dem deutschsprachigen Buchmarkt erschienen vornehmlich zur Zeit der Monster-Tour 1995 diverse Bücher über R.E.M. wie R.E.M. - Amerika träumt: Der ungewöhnliche Aufstieg der wichtigsten Rockband der USA von Stefan Nink oder R.E.M. von Annette Weidner, die mit vielen Ungenauigkeiten und Fehlern angereichert sind. Darüber hinaus wurden einige Zitatensammlungen (z.B. R.E.M.: Talk About The Passion, An Oral History von Denise Sullivan oder R.E.M.: In Their Own Words von Peter Hogan) und Artikelsammlungen (z.B. The R.E.M. Companion von John Platt oder R.E.M.: The Rolling Stone Files) publiziert. Eine schier unerschöpfliche Quelle bildet das Internet mit unzählige Gigabytes an Informationen über R.E.M. (Diskographien, Biographien, über 800 englischsprachige Artikel). Im Rahmen dieser Arbeit soll den folgenden Fragen nachgegangen werden: Wie sieht der sozio-kulturelle Hintergrund der Band aus? Welchen musikalischen Einflüssen waren die Bandmitglieder ausgesetzt? Welche Rolle spielen die Südstaaten der USA in der Musik von R.E.M.? Wie werden R.E.M. von den Medien aufgenommen? Wie gehen R.E.M. mit den Medien um? [...]
 

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