Das Subsidiaritätsprinzip: Vom Beginn der Katholischen Soziallehre über Quadragesimo Anno zu einer modernen Definition

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GRIN Verlag, 2009 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Ethik, Note: 1,3, Universitat der Bundeswehr Munchen, Neubiberg, Veranstaltung: Katholische Soziallehre, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: "Richtig ist, dass das Grundprinzip des Staates die Verfolgung der Gerechtigkeit sein muss und dass es das Ziel einer gerechten Gesellschaftsordnung bildet, unter Berucksichtigung des Subsidiaritatsprinzips jedem seinen Anteil an den Gutern der Gemeinschaft zu gewahrleisten." Viele kennen vielleicht das Prinzip der Wirkung, doch eine klare Definition gibt esdazu nicht. Im Folgenden wird mit Sicherheit keine eindeutige und absolut schlussige Definition hervorgebracht, aber im Vordergrund ist zu klaren, warum dieses Prinzip so notwendig war und warum es das heute noch ist. Naturlich wird das Prinzip heute vor allem in politischen Zusammenhangen gesehen und mit dem Foderalismus verglichen, vielleicht sogar vertauscht. Doch wahrend der Foderalismus eine klare politisch-rechtliche Struktur ist, ist Subsidiaritat offen und heuristisch und bietet dadurch wesentliche groere Anwendungsgebiete, die von der Wirtschaft auch in die Gesellschaft reichen. Dies ist beachtlich, da die Entstehung vor allem mit wirtschaftlichen Problemen im Zusammenhang und mit der Ordnung der wirtschaftlichen Landschaft zur Zeit der Industrialisierung stand, in der wir uns, vielleicht nicht mehr in Europa, aber global betrachtet noch immer befinden. Um das Prinzip der Subsidiaritat besser zu fassen, wird mit einem Ruckgriff auf die Anfangen der Katholischen Soziallehre, da diese Ausgangspunkt und auch Anlass fur die Enzyklika Pius XI. QUADRAGESIMO ANNO war. Auerdem werden die Verbindungen zum Solidaritatsprinzip aufgezeigt, aber auf weitere Erklarungen zu diesem verzichtet. [...]
 

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