Das Tatbestandsmerkmal des fremden Vermögens bei der Untreue zum Nachteil von Personengesellschaften am Beispiel der GmbH & Co. KG

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Peter Lang, 2010 - Business & Economics - 137 pages
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Die Untreue zum Nachteil von Gesellschaften geh rt zur Kategorie der Wirtschaftskriminalit t, deren Bek mpfung seit vielen Jahren vorrangiges Ziel der strafrechtlichen Reformgesetzgebung ist. Der Tatbestand der Untreue ist nicht auf die Besonderheiten von Personenmehrheiten zugeschnitten, so dass die gesellschaftsrechtliche Untreue ein seit l ngerem diskutiertes Thema an der Schnittstelle zwischen Zivil- und Strafrecht ist. W hrend bei der Kapitalgesellschaft eine Untreue zu Lasten des Gesellschaftsverm gens anerkannt ist, wird bei Personengesellschaften ein Nachteil im Verm gen des oder der anderen Gesellschafter(s) gefordert. Die f r die Untersuchung beispielhaft verwendete GmbH & Co. KG beansprucht als weit verbreitete Unternehmensform in unserem Wirtschaftssystem grundlegendes Vertrauen. Vor diesem Hintergrund wird die bisherige rechtliche Beurteilung der Untreue zum Nachteil von Personengesellschaften berpr ft. Ausgangspunkt f r die Untersuchung ist die Grundsatzentscheidung des BGH zur Au engesellschaft B rgerlichen Rechts als Grundform der Gesamthandsgesellschaften, in der die Rechts- und Parteif higkeit der Personengesellschaften anerkannt wurde. Die Personengesellschaft wird als m gliches Zuordnungssubjekt f r Verm gen aus strafrechtlicher und gesellschaftsrechtlicher Sicht untersucht. In diesem Kontext wird auch die Frage der eigenen Rechtspers nlichkeit von Personengesellschaften er rtert.
 

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Contents

Herrschende Meinung zur Personengesellschaft Erfordernis
34
Rechtsprechung zur GmbH
41
Ergebnis
49
Konsequenzen für die strafrechtliche Beurteilung
63
B Akzessorietät des Strafrechts
72
E Untauglichkeit der Zwecksetzungsbefugnis zur Bestimmung des Ver
85
Die Personenvereinigung Gruppe der Gesellschafter als Zuordnungs
91
Teilrechtsfähigkeit
97
Ausschließliche Zuständigkeit der Geschäftsführer
103
Copyright

Common terms and phrases

Akzessorietät Anteil aufgrund Auslegung außerstrafrechtlichen Baumbach/Hopt BGH NJW BGH wistra 1984 BGHSt BGHZ Binz/Sorg Cramer Dierlamm eigene Rechtspersönlichkeit Ergebnis Gesamthand Gesamthandsgesellschaft Gesamthandsvermögen Gesamtheit der Gesellschafter Geschädigte Geschäftsführer Gesell Gesellschafter fremdes Vermögen Gesellschaftergesamtheit gesellschaftsrechtlichen Gesellschaftsvermögen Gesellschaftszweck Gesetz GesR GmbHG GmbHR Habersack Haftung Hentschke herrschenden Meinung Heymann hierzu Hopt Hübner Inhaber InsO juristischen Person Kapitalanteil Kapitalgesellschaften Kapitel Kommanditgesellschaft Kommanditisten Komplementär-GmbH Lackner/Kühl Lenckner/Perron Mitgliedschaft möglich MüKo StGB Müller-Gugenberger Münchener Handbuch natürliche Person Nebenstrafrechte Nelles normativen Tatbestandsmerkmale Normen NStZ Palandt Parteifähigkeit Personengesellschaften persönlich haftenden Pflichtwidrigkeit rechtliche rechtsfähige Personengesellschaft Rechtsfähigkeit Rechtsgeschäft Rechtspersönlichkeit Rechtssubjekt Rechtsträger RGSt schafter schaftsvermögen Schmidt Schönke/Schröder Schünemann siehe oben Teil somit Sprau Staub Strafrecht Tatbestand Tatbestandsmerkmal des fremden Täter Tröndle/Fischer Ulmer Umwandlungsgesetz Unterschiede Untreue zum Nachteil Verfügung Vermögen der Gesellschaft Vermögensbegriff Vermögensinhaber Vermögensinteressen Vermögenssubjekt Vermögensträger Vermögenszuordnung Wiedemann wirtschaftlichen zivilrechtlichen Zuordnung des Vermögens Zuordnung von Vermögen Zuordnungssubjekt Zwecksetzungsbefugnis

About the author (2010)

Die Autorin: Maren Stolting, geboren 1976, studierte nach einer Bankausbildung Rechtswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universitat Munchen. Im Jahr 2002 legte sie das Erste juristische Staatsexamen, im Jahr 2004 das Zweite juristische Staatsexamen ab. Seit 2004 ist sie als Rechtsanwaltin in einer internationalen Wirtschaftskanzlei in Munchen tatig, seit 2009 Fachanwaltin fur Handels- und Gesellschaftsrecht. 2009 promovierte die Autorin an der Ludwig-Maximilians-Universitat Munchen.

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