Das Verhältnis der Irrtumsanfechtung zur Mängelrüge nach Schweizer Recht

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GRIN Verlag, 2007 - 64 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Jura - Andere Rechtssysteme, Rechtsvergleichung, Note: 1, Universitat St. Gallen (Rechtswissenschaftliches Institut), 16 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Am 4. Oktober 1974 erwarb A. von dem Kunstkenner X. das Bild Modele de Sculpture," unterzeichnet mit dem Namen Picasso," fur 25.000 CFR. Der Verkaufer X. erklarte noch am selben Tag, dass er eine Garantie fur die Echtheit des Gemal-des ubernehme. Als sich jedoch 11 Jahre spater am 6. November 1985 die Unechtheit der Zeich-nung herausstellte, weigerte sich die Witwe des inzwischen verstorbenen Verkau-fers, das Bild gegen Erstattung des Kaufpreises zuruckzunehmen (BGE 114 II 131 S). Nach dem Schweizer Recht hat der Kaufer grundsatzlich die Moglichkeit, den Kaufvertrag entweder wegen eines Willensmangels im Sinne von Art. 23 ff. OR anzufechten, oder aber gemass Art. 197 ff. OR auf Gewahrleistung wegen Schlechterfullung zu klagen. In der vorliegenden Arbeit wird sowohl die Irrtumsanfechtung als auch die Geltendmachung von Gewahrleistungsanspruchen aufgezeigt, und anschliessend die Frage erortert, ob die viel diskutierte alternative Anwendung dieser beiden Rechtsbehelfe auch rechtens ist und den Interessen der Vertragsparteien gerecht wird.
 

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Contents

2 Irrtumsanfechtung
5
3 Die Mängelrüge im Kauf Werkvertrags und Mietrecht
14
alternativ oder kumulativ 24 4 1 Diskussion
24
5 Literaturverzeichnis
29
Copyright

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Common terms and phrases

Allerdings allgemeine Geschäftsbedingungen alternative Anwendung Alternativität Andreas Ernst angemessene und sorgfältige Anwendung der Rechtsbehelfe Anzeige Auffassung des Bundesgerichtes ausgeschlossen bereits angesprochen Berufung auf Irrtum besteht Bestimmungen Binder bspw Demzufolge Drexelius entscheidend Erklärung Erklärungsirrtum error Ersatzlieferung Fahrlässigkeit Fall Frist Gattungskauf Gauch & Schluep gegenüber dem Verkäufer gemäss Art Gemeinsamen Irrtum Gerny Geschäftswille Gesetz Gewährleistungsansprüche Gewährleistungspflicht Grundlage des Vertrages Grundlagenirrtum Art Haftung handelt hingegen Honsell Irrtum Art Irrtum bezüglich Jahren Kaufgegenstandes Kaufvertrages Kunz lediglich Leistungen lex specialis liegt mangelhaften Sache Mietrecht Minderung mittelbaren Möglichkeit Motivirrtum Nachbesserung notwendige Grundlage objektive Parteien Peius persönliche Vereinbarungen rechtlich Rechtsfolgen Rechtsgewährleistung rechtzeitig und hinreichend Ruedin & Christen Rüge Rügepflicht Sachgewährleistung Sachmängelhaftung Sachverhalt Schadensersatz Schadensersatzansprüche Schlechtlieferung Schutzwürdigkeit des Käufers Schweizerische Schwenzer Sinne von Art sofort somit sprich subjektive Wesentlichkeit Tatsache Treu und Glauben unmittelbaren Schaden unterschieden Unverbindlichkeit des Vertrages unwesentlicher Irrtum Verjährung Verjährungsfrist Vertrages betrachtet Vertragsabschluss Vertragserfüllung Vertragspartner Verwirkungsfrist Werkvertrags Willenserklärung Zehnder Ziff

Popular passages

Page 8 - Irrtum einen bestimmten Sachverhalt betraf, der vom Irrenden nach Treu und Glauben im Geschäftsverkehr als eine notwendige Grundlage des Vertrages betrachtet wurde.
Page 27 - Bedeutung und Funktionen des einfachen Kaufvertrages mit der technischen Entwicklung und der allgemeinen Tendenz zum Massenvertrag sich gewandelt haben, weshalb der Käufer mehr denn je als der schutzwürdigere Teil erscheint, wenn er schlecht bedient worden ist
Page 16 - Käufer soll, sobald es nach dem üblichen Geschäftsgange tunlich ist, die Beschaffenheit der empfangenen Sache prüfen und, falls sich Mängel ergeben, für die der Verkäufer Gewähr zu leisten hat, diesem sofort Anzeige machen. Versäumt...
Page 5 - Akzept etwas versprochen hat, was nicht ihrem wirklichen Willen entspricht, ohne dass sie sich dessen bewusst war (sog.

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