Das deutsche Land in seinen charakteristischen Zügen und seinen Beziehungen zu Geschichte und Leben der Menschen

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F. Hirt, 1900 - Germany - 602 pages
 

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Page 328 - Verdehnt die Hälft in Ruh, Und du, du Menschen-Schifflein dort, Fahr immer, immer zu...
Page 112 - Am Abgrund leitet der schwindlichte Steg, Er führt zwischen Leben und Sterben ; Es sperren die Riesen den einsamen Weg Und drohen dir ewig Verderben, Und willst du die schlafende Löwin* nicht wecken, So wandle still durch die Straße der Schrecken.
Page 561 - Keller, Boden und Kammer, spinnet immerfort und kocht dabei. Ihre Schlafstelle ist hinter diesem Feuer, und sie behält aus derselben eben diese große Aussicht, sieht ihr Gesinde zur Arbeit aufstehen und sich niederlegen, das Feuer anbrennen und verlöschen, und alle Thüren auf= und zugehen, hört ihr Vieh fressen, die Weberin schlagen, und beobachtet wiederum Keller, Boden und Kammer.
Page 263 - O denk an jenen Berg, der hoch und schlank Sich aufschwingt, aller schwäb'schen Berge schönster, Und auf dem königlichen Gipfel kühn Der Hohenstaufen alte Stammburg trägt! Und weit umher, in milder Sonne Glanz, Ein grünend, fruchtbar Land, gewundne Täler, Von Strömen schimmernd, herdenreiche Triften, Jagdlustig Waldgebirg und aus der Tiefe Des nahen Klosters abendlich Geläut.
Page 45 - Flecke gleichsam größer fühlt, unermüdlich eben dasselbe erzählend wiederholt und so, auf jene Weise, einen Schatz für sein ganzes Leben gewonnen hat, so ist es auch dem Menschen, der solche große Gegenstände der Natur gesehen und mit ihnen vertraut geworden ist.
Page 400 - Es grüne die Tanne, es wachse das Erz! Gott schenke uns Allen ein fröhliches Herz!
Page 45 - Und wie in jedem Menschen, auch selbst dem gemeinen, sonderbare Spuren übrig bleiben, wenn er bei großen ungewöhnlichen Handlungen etwa einmal gegenwärtig gewesen ist; wie er sich von diesem einen Flecke gleichsam größer fühlt, unermüdlich...
Page 386 - Er wächst nicht überall im deutschen Reiche; Und viele Berge, hört, Sind, wie die weiland Kreter, faule Bäuche, Und nicht der Stelle wert.
Page 560 - Der Herd ist fast in der Mitte des Hauses, und so angelegt, daß die Frau, welche bei demselben sitzt, zu gleicher Zeit alles übersehen kann. Ein so großer und bequemer Gesichtspunkt ist in keiner andern Art von Gebäuden.
Page 352 - Wir müssen den Wald erhalten, nicht bloß damit uns der Ofen im Winter nicht kalt werde, sondern auch damit die Pulse des Volkslebens warm und fröhlich weiter schlagen, damit Deutschland deutsch bleibe.

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