Das deutsche Seerecht (mit Ausschluss des Seeversicherungsrechts), Volume 1

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Popular passages

Page 56 - Wenn der Schiffer in Fällen der Gefahr mit den Schiffsoffizieren einen Schiffsrat zu halten für angemessen findet, so ist er gleichwohl an die gefaßten Beschlüsse nicht gebunden; er bleibt stets für die von ihm getroffenen Maßregeln verantwortlich.
Page 85 - Zweck der Hauptsache zu dienen bestimmt sind und zu ihr in einem dieser Bestimmung entsprechenden räumlichen Verhältnis stehen. Eine Sache ist nicht Zubehör, wenn sie im Verkehr nicht als Zubehör angesehen wird.
Page 38 - Verhältnisse zu Dritten ist der Korrespondentreeder kraft seiner Bestellung befugt, alle Geschäfte und Rechtshandlungen vorzunehmen, die der Geschäftsbetrieb einer Reederei gewöhnlich mit sich bringt. Diese Befugnis erstreckt sich insbesondere auf die Ausrüstung, die Erhaltung und die Verfrachtung des Schiffes, auf die Versicherung der Fracht, der Ausrüstungskosten und der Havereigelder sowie auf die mit dem gewöhnlichen Geschäftsbetriebe verbundene Empfangnahme von Geld. Der Korrespondentreeder...
Page 105 - Abschnitts wird diejenige angesehen, zu welcher das Schiff von neuem ausgerüstet oder welche entweder auf Grund eines neuen Frachtvertrags oder nach vollständiger Löschung der Ladung angetreten wird.
Page 92 - Ein segelfertiges Schiff darf weder arrestiert („an die Kette gelegt"), noch darf gegen dasselbe ein Antrag auf ZwangVersteigerung gestellt werden (z482 Ms. 1). Dies gilt auch für nichtdeutsche Schiffe. „Segelfertig...
Page 60 - Er darf in solchen Fällen die Ladung löschen, „äußerstenfalls" verkaufen oder zur Beschaffung der Mittel für ihre Erhaltung und Weiterbeförderung „verbodmen
Page 26 - Schiffe sind aber nur dann zur Führung der deutschen Flagge berechtigt, wenn sie im ausschließlichen Eigentum deutscher Reichsangehöriger...
Page 94 - Ferner findet das Seerecht auf solche Schiffe Anwendung, welche, ohne Seeerwerbsschiffe zu sein, die Deutsche Reichsflagge führen (Ges.
Page 124 - Güter zurückbehalten oder hinterlegt sind. Es dauert jedoch auch nach der Ablieferung fort, sofern es binnen 30 Tagen gerichtlich geltend gemacht und das Gut noch im Besitze des Empfängers ist.
Page 53 - Ladung) darf er nur eingehen, wenn sie zur Erhaltung des Schiffs oder zur Ausführung der Reise notwendig sind, Bodmereigeschäfte (darüber s.

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