Das ethische Gehirn: Der determinierte Wille und die eigene Verantwortung

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Springer Science & Business Media, Mar 20, 2009 - Philosophy - 222 pages
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Wille und Willensfreiheit sind ein heißes Thema, in der Gehirnforschung ebenso wie in der Philosophie. Wenn der Wille eine Folge biologischer Gehirnfunktionen ist und naturwissenschaftlich beschrieben werden kann, wie muss dann die Frage der ethischen Verantwortung des Einzelnen beantwortet werden? Für Wolfgang Seidel gehören biologisch bedingte Veränderungen auch des Gehirns zu den konkreten Erfahrungen aus der medizinischen Forschung und Praxis - wie auch die Erfahrung, dass nicht alle physiologischen Auswirkungen auf den einzelnen Menschen mit den Mitteln naturwissenschaftlichen Vorgehens kausal absehbar sind. Sein Buch ist eine Kritik an dem alleinigen Erklärungsanspruch eines naturwissenschaftlichen Determinismus, der alles Denken und Verhalten in allen Details kausal aus der Gehirnforschung ableiten will. Seidels spannender alltagsphilosophischer Essay lädt zum entspannten Nachdenken über die Gehirnmechanismen und bewusste Entscheidungsfreiheit ein - wobei wir nebenbei erleben können, dass es letztlich keinen Unterschied macht, ob unser alltägliches Erleben des eigenen Wollens eine Illusion oder freier Wille ist - und dass unser Gehirn auch ethisch gut funktioniert.
 

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Contents

I
1
II
24
III
49
IV
71
V
105
VI
119
VII
138
VIII
161
IX
185
X
195
XI
208
XII
215
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About the author (2009)

Prof. Dr. med. Wolfgang Seidel war bis zu seiner Emeritierung Chefarzt fur Allgemeinchirurgie am Lehrkrankenhaus der Universitat Tubingen in Sindelfingen. Er habilitierte 1967 in Munchen mit einer Arbeit uber kunstliche Herzklappen. Spater arbeitete und forschte er als Oberarzt und Vertreter des Klinkleiters an der Chirurgischen Universitatsklinik in Marburg. Insgesamt veroffentlichte er mehr als 100 wissenschaftliche Arbeiten sowie die Spektrum-Sachbucher Emotionale Kompetenz und Emotionspsychologie im Krankenhaus.

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