Das strategische Management von Contentrechten: Schlüsselherausforderung für audiovisuelle Medienunternehmen

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Springer-Verlag, May 12, 2010 - Language Arts & Disciplines - 297 pages
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1. 1 Gegenstand und Problemstellung der Arbeit Keine andere technologische oder wirtschaftliche Entwicklung hat die Medienbranche so dramatisch umgewälzt und umgestaltet wie die Digitalisierung – und tut es noch. Geschäftsmodelle und Prozesse, die Organisation der Wertschöpfung und die ba- len wirtschaftlichen Strategien stehen in einem fortwährenden Veränderun- prozess, dessen Ende auch heute, im Jahr 2010, noch nicht absehbar ist. Gemäß ihrer universellen binären Logik hat die digitale Revolution als „Zergliederungs-“ und „Vereinfachungs“-Technologie nicht nur Medienprodukte und ihre Herstellung verändert, sie hat auch ebenso fragmentierend und rekombinierend in das Verhältnis aller Branchenbeteiligten zueinander eingegriffen und die Beziehungen grund- gend umgestaltet. Dieser Entwicklung muss sich auch die TV-Branche stellten: Als bislang dominanter Anbieter von audiovisuellem Content, insbesondere von Information und Entertainment-Inhalten, wird das Medium Fernsehen unter den Vorzeichen der Digitalisierung Zielobjekt der medienintegrierenden Kraft des Int- nets, das, bedingt durch immer höhere Prozessorleistungen und den beschleunigten Datentransfer zunehmend zu einem – nicht nur aus Sicht der Mediennutzer – K- kurrenzmedium für das analoge Fernsehen wird. Bewegtbildbasierte Anwendungen und Inhalte im Internet wenden sich hinsichtlich ihrer Nutzung ebenso wie h- sichtlich ihrer Vermarktbarkeit unmittelbar gegen tradierte Strukturen des Ferns- marktes. Das verändert diesen Markt und seine Wertschöpfungsstrukturen. Diese Transformation betrifft alle Ebenen und Stufen der Wertschöpfung, von der - schaffung bis zum Vertrieb. Rechte als Rohstoffe der televisionären Wertschöpfung gewinnen dabei an Relevanz.
 

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Contents

ContentrechteManagement als Kernkompetenz
23
Produktionsländer der FictionAngebote 2007
49
Rekonfiguration des Windowing
53
Wissensgemeinschaften
65
KernkompetenzManagement
68
Bedeutung der Digitalisierung
75
Mooresches Gesetz am Beispiel von IntelProzessoren
94
Unterschiedliche Kooperationsrichtungen
106
Methodik und Studiendesign
153
Unterschiedliche Szenariomethoden
160
Der Szenariotrichter nach Geschka
162
Ablaufmodell nach Mayring
167
Konstitution von Argumentationen
180
Ergebnisse
193
Bedeutung der Kulturwirtschaft
203
Veränderung Anteile Werbung pro Mediengattung
205

Disruptionen in der Fernsehindustrie
109
Beschleunigungseffekte
112
Zerstörung der MusikWertschöpfungskette
120
Erfolgsfaktor Contentrechte
127
Visualisierung der Erfolgsfaktoren eines integrierten SMCR
134
Grobmodell einer organisatorischen Implementierung von SMCR
146
Organisatorische Schnittstellen des strategischen Rechtemanagements
147
Unternehmensinterne Verankerung des Rechtemanagements
149
Normstrategien zum Aufbau von SMCR
150
Erfolg von Videowerbung im Internet
206
Nutzungstrends
210
Disintermediationstendenzen durch die Digitalisierung in der TVBranche
211
Gerätebesitz bei Jugendlichen
213
Phasenanalogie zu Veränderungsprozessen
220
SzenarioWriting
265
Literaturverzeichnis
283
Copyright

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About the author (2010)

Ulrich Schaal arbeitet als Medienmanager in München.

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