"Dazwischen" - Freuds Stil und der Essay "Der Dichter und das Phantasieren"

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GRIN Verlag, 2008 - 24 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universitat Munchen (Institut fur deutsche Philologie), Veranstaltung: Hauptseminar, 25 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: "Eine sehr innovative und avancierte Themenstellung, klare Gliederung und pointiertes Ergebnis (Dazwischen), zudem stilistisch und formal tadellos. Eine sehr gute Leistung!", Abstract: In der Literatur zu Freud ist das Lob seines Stils beinahe ein Topos geworden. Nicht umsonst war der Goethe-Preis fur Literatur die einzige Auszeichnung, die Freud zu Lebzeiten in Deutschland je erhielt. Freuds Gymnasiallehrer bezeichnete dessen Schreibstil im Herder'schen Sinne als "idiotisch"1. Einstein schreibt in einem Brief an Freud "Ganz besonders bewundere ich Ihre Leistung, wie alle Ihre Schriften, vom schriftstellerischen Standpunkt aus. Ich kenne keinen Zeitgenossen, der in deutscher Sprache seine Gegenstande so meisterhaft dargestellt hat" und auch Thomas Mann bescheinigt ihm eine "hohe Lesbarkeit." Wenige Autoren jedoch spezifizieren, was genau sie darunter verstehen. Die Ausnahmen seien im Folgenden genannt. Die erste wegweisende Arbeit hat Walter Muschg mit "Freud als Schriftsteller" 1930 vorgelegt. Er, wie auch Walter Schonau, der sich in seiner Habilitationsschrift 1986 und mit einem Essay zum Freud-Jubilaum 2006 mit dem Thema auseinandersetzt, konzentrieren sich auf die Frage, ob Freuds schriftstellerisches Werk der Wissenschaft oder der Kunst zuzuordnen sei. Muschg verortet Freud in der Mitte, halt beide Richtungen nicht fur gegenlaufig sondern, in Freuds Fall, fureinander konstitutiv. Eine Konstante bildet die Analyse der rhetorischen Elemente in Freuds Werk, insbesondere der Metaphern. Zu kritisieren ist, dass Freuds Stil in der Forschung bislang fast ausschlielich - mit Ausnahme der Generalkritik von Dieter E. Zimmer - einseitig wohlwollend beleuchtet wurde. Die meisten Autoren loben Freuds Stil bedingungslos
 

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