DEA-Effizienz: Entscheidungs- und produktionstheoretische Grundlagen der Data Envelopment Analysis

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Deutscher Universitätsverlag, Feb 25, 2002 - Business & Economics - 258 pages
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Die Betriebswirtschaftslehre beschaftigt sich seit vielen Jahren mit Ein produktunternehmen, Einfaktorunternehmen, mit einwertigen (sicheren) Daten sowie mit skalaren Zielsetzungen. Kommt es etwa bei Erfolgsrech nungen zu einer Mehrfaktorproduktion, dann wird diese Mehrdimensio nalitat iiblicherweise durch eine Kostenbewertung auf eine eindimensio nale GroBe reduziert, ohne damit die verschiedenen entscheidungstheore tischen Implikationen zu durchleuchten. Die Thematik der Mehrdimen sionalitat im Zusammenhang mit konfliktaren Zielsetzungen wurde in der Betriebswirtschaftslehre erst urn 1960 angestoBen. KOOPMANS veroffentlichte 1951 eine klare eindeutige Definition der Effi zienz als ein Mall, zur Beurteilung mehrdimensionaler GroBen (Vektoren). Diese Definition wurde nie in Frage gestellt, weil sie sich in einleuchtender Weise aus der Existenz knapper Giiter begriinden lasst. Zunachst fanden effiziente Produktionen, spater erganzend effiziente Zielvektoren bei der Analyse multikriterieller Entscheidungsprobleme das Interesse der Wis senschaft. Dass sich der Begriff der Effizienz umgangssprachlich verselbst standigt hat, ist keine groBe Uberraschung. Dass auch die Wirtschafts wissenschaft manchmal recht unbekiimmert mit dem Begriff umgeht, ist sehr bedauernswert. Offensichtlich fehlte bis heute eine umfassende Mo nografie zur Effizienz, die auf der einen Seite das Thema Effizienz und ihre Varianten systematisch untersucht sowie auf der anderen Seite als Grundlage fUr unterschiedliche Anwendungen dienen kann.

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About the author (2002)

PD Dr. Andreas Kleine ist wissenschaftlicher Assistent der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität des Saarlandes in Saarbrücken.

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