Denkwürdiger und Nützlicher rheinischer antiquarius: welcher die Wichtisten und angenehmsten Geographischen, Historischen und Politischen merkwürdigkeiten des Ganzen Rheinstroms, von seinem ausflusse in das Meer bis zu seinem ursprunge Darstellt, Volume 11, Part 3

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R. F. Hergt, 1865 - Cologne (Germany)
 

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Page 779 - Und wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle.
Page 481 - ... weniger zu machiniren uns unterstanden, hiemit protestiren; sonsten aber alles dasselbe, so wie mehr Hochgedachter Ihro fürstlichen Gnaden, als welche auf unser unnachlässiges Bitten soweit sich herausgelassen und bei uns, Ihrer Kaiserlichen Majestät Dienst und der Armada, consequenter uns Allen einzig zum Besten, zu bleiben gnädig versprochen, Ihrer Sicherheit halber schrift- und mündlich Uns verobligirt, anhero wiederholen und nach wie vor bei, nebenst und vor Ihrer fürstlichen Gnaden...
Page 65 - Hier konnte ich mich überzeugen", fährt er fort, ,,jwie bei den Meisten schon der Name allein hinreicht, Alles in einem Werke schön und vortrefflich oder mittelmässig und schlecht zu finden. Eines Tages des Auswendigspielens müde, spielte ich einen Marsch, wie er mir gerade in den Kopf kam, ohne irgend eine weitere Absicht. Eine alte Gräfm, die Beethoven mit ihrer Anhänglichkeit wirklich quälte [Gräfin Thun ? Vgl.
Page 427 - Weg hatte, sich mit Dresden in Verbindung zu setzen, und uns den Paß von Chemnitz abzuschneiden. Hier angelangt, und nachdem er im Meißner, Kreise daS Schloß von Leipzig, Plauen, Zwickau, Chemnitz, Freiberg, Meißen und Fraustein mit Besatzung versehen, führte der Generalissimus den...
Page 513 - Beethoven, dessen Anlagen er zuerst richtig würdigte, auf jede Art unterstützte. Durch ihn entwickelte sich in dem jungen Künstler das Talent, ein Thema aus dem Stegreife zu variiren und auszuführen. Von ihm erhielt er, mit der größten Schonung seiner Reizbarkeit, manche Geldunterstützung , die meistens als eine kleine Gratification vom Kurfürsten betrachtet wurde.
Page 67 - Schottenthor) vorbeikommend, ging ich hinein, um ihm von der 'neuen herrlichen Composition Beethovens zu erzählen und wurde nun gezwungen, das Stück, so gut ich mich dessen erinnern konnte, vorzuspielen.
Page 68 - Hess dies jedoch nicht zu. Ich hörte nachher, Lichnowsky wäre gegen Beethoven wegen seines Betragens sehr heftig geworden, da doch nur Liebe zu seinen Werken Schuld an dem ganzen Vorfalle und folglich auch an seinem Zorne sei.
Page 65 - Glück sehr gut auf; aber meine Verlegenheit wuchs, als ich den Marsch wiederholen mußte, der nun viel schlechter gerieth, da Beethoven neben mir stand. Dieser erhielt nun von Allen die außerordentlichsten Lobsprüche über sein Genie, die er ganz verwirrt und voller Grimm anhörte, bis sich dieser zuletzt durch ein gewaltiges Lachen auflösete. Später sagte er zu mir: Sehen Sie, lieber Ries!
Page 447 - Er hette auch unter andern gesagt, der Keyser were geneiget und erbötig mit dem churfürsten von Sachsen und Brandenburg, auch denen fürsten und ständen im reich, so sich die zeit hero nicht gar zu wiederlich angestelt (wie seine formalia lauten), den frieden zu tractiren und schließen, von der crohn Schweden aber und Franckreich, auch etlich andern fürsten und ständen (nennete aber keinen) wolte er nichts hören.
Page 67 - ... beantwortet. Endlich fand ich Beethoven auf der Redoute. Ich ging sogleich auf ihn zu und machte ihn mit der Ursache meines Ansuchens bekannt, worauf er in einem schneidenden Ton sagte: »So glauben Sie, dass Sie eine Stelle besetzen können, die man mir angeboten hat?

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