Depressionen - "Wie der Hamster im Laufrad"

Front Cover
GRIN Verlag, 2007 - 56 pages
0 Reviews
Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Sozialpadagogik / Sozialarbeit, Note: keine, Fachhochschule Mannheim, Hochschule fur Sozialwesen, Veranstaltung: Strategien Sozialer Arbeit, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit erfolgt nach der Kurzdefinition von Burnout die Vorstellung verschiedener Theorien zur Entstehung des Burnout-Syndroms, im einzelnen 1.) Lauderdale: Enttauschte Rollenerwartungen 2.) Freudenberger: Verfehlte Lebensplane 3.) Meier: Pessimistische Prognosen 4.) Perlman & Hartman: Personlichkeit und Organisation sowie die Vorstellung des Allgemeinen Anpassungssyndroms (General Adapted Syndrome) nach Selye. Die Beitrage zu Rollenkonflikten und Rollenunklarheit nach Kahn et. al. werden besprochen. Anschlieend erfolgt die Diskussion nach Auswegen aus der Burnout-Falle durch 1.) Coping 2.) Identifikation 3.) Einzelstrategien aus der Literatur der Managementforschung und der Systemischen Organisationsentwicklung. In ihrer Arbeit fokussiert die Autorin das Buch "Das Burnout-Syndrom" von Matthias Burisch.
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Contents

A Einführung in die Thematik
3
B Vorstellung verschiedener Theorien zur Entstehung des BurnoutSyndroms
6
Bewältigungsstrategien
15
Literaturverzeichnis
23
Copyright

Other editions - View all

Common terms and phrases

Popular passages

Page 3 - Den höchsten subjektiven Wert schreibt man den Dingen zu, die relativ knapp sind.
Page 5 - Folge menschlicher Überforderung; die Bildung einer autoritären Charakterstruktur und die Neigung zu repressivem Verhalten als Folge beruflicher Enttäuschung; den inneren Rückzug von allen Menschen und menschlichen Problemen als Schutzmaßnahme jener, die - ohne eigene Hilfe zu erfahren - ein Berufsleben lang mit schwierigen Persönlichkeiten in hoffnungslosen Situationen gesellschaftskonforme Lösungen finden müssen
Page 7 - Solche Gefühle habe ich mir früher überhaupt nicht zugestanden. Ich dachte, ich muss immer nur für die anderen da sein. Aber da ist auch die Ausbildung schuld. Man lernt nichts als den höchsten Anspruch an sich zu stellen, und kriegt kaum konkrete Mittel in die Hand, um auch etwas zu erreichen...
Page 6 - Früher habe ich mich oft schier zerrissen, und hatte doch das Gefühl, ich erreiche nichts. Wenn um Mitternacht ein Anruf kam, bin ich hingegangen und habe mit den Leuten geredet. Ich dachte einfach, ich darf nicht nein sagen, wenn es jemandem schlecht geht. Aber ich konnte das Gefühl nicht loswerden, dass meine Klienten das ausnützten...
Page 9 - (...) wenn sich der Betroffene auf einen Fall, eine Lebensweise oder eine Beziehung einlässt, die den erwarteten Lohn nicht bringt.

Bibliographic information