Der Ahnenkultus und die Urreligion Israels

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M. Niemeyer, 1900 - Ancestor worship - 287 pages
 

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Popular passages

Page 39 - Schatten, die Ursache des Lebens und Denkens in dem Individuum, das es bewohnt; es besitzt unabhängig das persönliche Bewußtsein und den Willen seines körperlichen früheren oder jetzigen Besitzers; es vermag den Körper weit hinter sich zu lassen, um schnell von Ort zu Ort zu eilen; es ist meistens ungreifbar und unsichtbar, doch offenbart es auch physische Kraft und erscheint besonders den Menschen im wachenden oder schlafenden Zustande als ein von dem Leibe, dem es ähnlich ist, getrenntes...
Page 19 - Tage in sogenannten Visionen oder Hallucinationen diese menschlichen Phantome. Die Seele stirbt nicht mit dem Körper, sondern lebt weiter, nachdem sie denselben verlassen hat, denn wenn auch ein Mensch gestorben und begraben ist, so fährt doch sein Scheinbild fort, den Hinterbliebenen in Träumen und Visionen zu erscheinen.
Page 19 - ... entschwunden ist. Wie sollte sich da die Frage nicht aufdrängen, was ist die Seele oder das Leben, welches so im Schlafe, in der Ohnmacht und im Tode kommt und geht? Derjenige, welcher die Erscheinungen nur oberflächlich betrachtet, findet in dem Zeugniss seiner eigenen Sinne eine Antwort auf diese Frage. Wenn der Schlafende aus dem Traume erwacht, so glaubt er, er sei wirklich an einem anderen Orte gewesen oder es seien Andere zu ihm gekommen. Da aber die Erfahrung lehrt, dass der Körper...
Page 5 - ... or rites, no doubt many tribes may be excluded from the category of religious. But such narrow definition has the fault of identifying religion rather with particular developments than with the deeper motive which underlies them. It seems best to fall back at once on this essential source, and simply to claim, as a minimum definition of Religion, the belief in Spiritual Beings.
Page 90 - Here we find it necessary to emphasise the word 'manifested', especially because of the theory that the word 'holiness' describes a relation. We strongly dissent from the statement made by W. Robertson Smith that 'holiness is not so much a thing that characterises the gods and divine things in themselves, as the most general notion that governs their relations with humanity'.
Page 19 - Zustand eines tiefen Schlafes, um nach einiger Zeit wieder mit erneuten Lebenskräften aus demselben zu erwachen. In anderen Fällen hört das Leben noch vollständiger auf, wenn z. B. Einer in Ohnmacht oder Scheintod fällt, wobei der Schlag des Herzens und die Athembewegung unmerkbar wird, der Körper bleich und unempfindlich daliegt und nicht erweckt werden kann.
Page 200 - Animal Worship and Animal Tribes among the Arabs and in the Old Testament,
Page 177 - because it is well for him with thee" being an explanatory addition, like "and that it may be well for thee " in 5™. — 17. In Ex. si6 (see above) the slave is to be brought "unto God," ie to the sanctuary at which judgment is administered, and then led (probably by the judge) to the door or the door-post (whether of the sanctuary, or of his master's house, is not clearly expressed), where the ceremony symbolizing his perpetual servitude is performed by his master. This is the second material...
Page 19 - Dies ist mit wenigen Worten die Seelentheorie der Wilden und Barbaren, in welcher das Leben, der Geist, der Athem, der Schatten, die Spiegelung, Träume und Visionen in einen gewissen Zusammenhang gebracht werden, um das eine durch das andere in einer das Denkvermögen des Wilden befriedigenden Weise zu erklären.
Page ix - Les Sciences Occultes en Asie. La Divination et la Science des Presages chez les Chaldeens.

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