Der Arzt und die Heilkunst in der deutschen Vergangenheit

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E. Diederichs, 1900 - Medical Illustration - 136 pages
 

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Page 4 - Ist jemand krank, der rufe zu sich die Ältesten von der Gemeine, und lasse sie über sich beten, und salben mit Öl in dem Namen des HErrn. Und das Gebet des Glaubens wird dem Kranken helfen, und der HErr wird ihn aufrichten; und fo er hat Sünden getan, werden sie ihm vergeben sein.
Page 70 - Der Herr läßt die Arznei aus der Erde wachsen, und ein Vernünftiger verachtet sie nicht", womit ja das zum Herrn Rufen in Krankheit (V.
Page 2 - Bein zu Beine , Blut zu Blute , Glied zu Gliedern , als ob sie geleimt seien.
Page 56 - Da fuhr der Satan aus vom Angesicht des HErrn, und schlug Hiob mit bösen Schwären von der Fußsohle an bis auf seinen Scheitel.
Page 146 - So arm und so jung, und so alt und so reich; Doch hindern die Schleppen am Tanze. Und weil hier die Scham nun nicht weiter gebeut. Sie schütteln sich alle, da liegen zerstreut Die Hemdelein über den Hügeln. Nun hebt sich der Schenkel, nun wackelt das Bein, Gebärden da gibt es, vertrackte; Dann klippert's und klappert's mitunter hinein, Als schlug man die Hölzlein zum Takte.
Page 61 - Tod Erzittre, Welt, ich bin die Pest, ich komm' in alle Lande und richte mir ein großes Fest; mein Blick ist Fieber, feuerfest und schwarz ist mein Gewande. Ich komme von Ägyptenland in roten Nebelschleiern, am Nilusstrand im gelben Sand entsog ich Gift dem Wüstenbrand und Gift aus Dracheneiern. Talein und aus, bergauf und ab, ich mäh' zur öden Heide die Welt mit meinem Wanderstab, ich setz' vor jedes Haus ein Grab und eine Trauerweide.
Page 84 - ... zusammen fügt, den Zufällen wehren kann, thut er genug. 2. Was ist einem chirurgo nötig zu wissen? Die Erkanntnufs der Natur, dessen Vermögen eines Menschen. Er mufs auch wissen ein böse Gestalt oder (?).... übler Beschaffenheit eines Zustandts. 3. Wie soll ein rechter Chirurg beschaffen sein?
Page 22 - etliche, die lauffen zu den Henckmessigen Juden unnd bringen ihn den Harn, und fragen sie umb rath. Welches doch hoch verbotten ist, das man kein Artzeney sol von den Juden gebrauchen, es, sey den fach, das man sonst kein Artzet mag gehaben.
Page 74 - Ein Arzt ist unseres Herrn Gotts Flicker, hilft leiblich, wir Theologen geistlich, daß wir die Sache gut machen, wo uns der Teufel verderbet hat. Der Teufel giebt Gift, den Menschen zu töten, ein Arzt giebt Teriak oder andere Arznei, hilft also der Kreatur durch Kreatur, welche ihre Herkunft hat nicht aus den Büchern, sondern Gott hat sie geoffenbaret.
Page 9 - Sag mir eins: wo hat es der priester gelert, kein priester hat kein zügniss von keiner hohen schuol, das er in der kunst gestudiert hab, wer wolt es in gelert haben Er sol ein artzet der seien sein und nit des leibs.

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