Der Deutschunterricht in Kamerun als Erbe des Kolonialismus und seine Funktion in der postkolonialen Ära

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Deutschunterricht in Kamerun kann in seinen Zielsetzungen und Inhalten nicht «neutral» sein, es muss eine politische Pädagogik eingesetzt werden, wobei Lernenden als zukünftigen Führungskräften geholfen werden soll, ihre koloniale Vergangenheit, ihre gesellschaftlichen Probleme und die politische Situation ihres Landes wahrzunehmen und eigene Schlussfolgerungen zu ziehen. Anhand eines von ihm entwickelten Modells zeigt der Autor Wege auf, wie diese Anforderungen an den Deutsch-als-Fremdsprachenunterricht konkretisiert und in Aktionsforschung implementiert werden können. Die These des Autors wird durch zwei Konzeptionen untermauert: durch die in der Sprachlehrforschung verbreitete Sicht der Institution Fremdsprachenunterricht als multidimensionale Faktorenkomplexion, in der jede Veränderung empirisch, interdisziplinär und lernerorientiert sein sollte, und zum zweiten durch Paolo Freires Erziehung und Bildung als Praxis der Freiheit.

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Contents

Konzeptuelltheoretischer Rahmen Reflexion über Paulo Freires
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Kritik und Zusammenfassung
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45
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About the author (2002)

Der Autor: Alexis Ngatcha, geboren 1954, studierte Germanistik und Erziehungswissenschaft an der Ecole Normale Superieure Yaounde (Kamerun). 1991 erfolgte die Promotion an der Universitat Hamburg. Er ist als Dozent fur Sprachlehrforschung an der Universite Yaounde l/ENS tatig. 2002 habilitierte er sich im Fach Sprachlehrforschung am Fachbereich Sprachwissenschaft der Universitat Hamburg.

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