Der Dichter in seinem Dichtersein: Versuch einer philosophisch-theologischen Deutung des Dichterseins am Beispiel von Czesław Miłosz

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P. Lang, 1997 - Poetry - 338 pages
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Dichtung ermöglicht einen ursprünglichen Zugang zur Wirklichkeit. Sie ist die Konkretisierung des Verhältnisses zwischen dem Sein und dem Dichter, der durch seine Verwurzelung im Sein ins Denken kommt. Das Dichtersein zeigt sich in seiner Aktualisierung und somit in seinem Seiendsein. Die seinsphilosophische und aktmetaphysische Grundlegung von Dichtung erschließt sich aus der Nähe zum Sein und wird im Kontext der Postmoderne untersucht. Als dichterisches Beispiel dient das Werk des polnischen Nobelpreisträgers Czeslaw Milosz. Die Studie befaßt sich mit dem Verhältnis von Theologie und Dichtung und arbeitet die theologische Dimension der Dichtung heraus. Im Blick auf das Dichtersein werden ausgewählte Gedichte Milosz's interpretiert. Der Dichter will zur Quelle seines Dichterseins durchdringen und macht dieses Ringen zum Thema seiner dichterischen Existenz.

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Contents

Der Dichter im Kontext der Postmoderne
31
Dichtung und Theologie
61
Nachwort
221
Copyright

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About the author (1997)

Der Autor: Andrzej Wiercinski, geboren 1961, Dr. phil. Dr. theol., beschaftigt sich mit der gegenwartigen Philosophie, insbesondere in ihrer Auseinandersetzung mit der Metaphysik des Mittelalters. Sein theologisches Interesse betrifft vor allem die systematische Theologie mit dem Schwerpunkt Dogmatik sowie das Verhaltnis von Theologie und Literatur. Der Autor hat mehrere Gedichtbande veroffentlicht, die sein philosophisches Denken um die literarische Komponente bereichern. Er arbeitete an den Universitaten in Boston, Berkeley und Munchen.

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