Der Dom zu Speyer

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GRIN Verlag, 2009 - 24 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, Note: 3, Martin-Luther-Universitat Halle-Wittenberg (Kunstgeschichte), Veranstaltung: Kaiserdome, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Dom zu Speyer ist sicherlich nicht nur das monumentalste Zeugnis des Romischen Reiches deutscher Nation, sondern auch das bedeutendste Bauwerk der romanischen Baukunst auf dem Gebiet Deutschlands. Unter den grossen Domneubauten des Reiches ist er der letzte. In Mainz hatte diese Entwicklung noch vor der Jahrtausendwende begonnen. Es folgten 1015 das Strassburger Munster und 1020 der Wormser Dom. Am ostlichen Ende der Stadt Speyer erhebt sich eine Landzunge, auf der der Dom zu finden ist. Der Bau ist 109 Meter lang, 35 Meter breit und misst eine Mittelschiffhohe von 33 Metern. Mit Errichtung des Bauwerks, wurde sein Standort sicherlich zum Stadtzentrum Speyers, begrundet durch die Tatsache, dass sich alle Strassen axial auf den Dom zu bewegen. Es wird davon ausgegangen, dass der Dom vollig unabhangig von eventuellen Vorgangerbauten an dieser Stelle errichtet wurde. Ungewohnlich ist jedoch die Lage des Doms in der Stadt. Speyer war bereits in der Vorgeschichte besiedelt. Die Romer errichteten an diesem Ort ein Kastell. Ahnlich den anderen grossen Stadten am Rhein, durfte damals auch der Bischofssitz entstanden sein. Er ist jedoch erst unter den merowingischen Konigen um 614 n.Chr. uberliefert. Von dieser Zeit bis in das 10.Jahrhundert sind Schenkungen an die Domkirche bekannt. Es ist jedoch unklar an welcher Stelle sie sich befand und wie sie aussah. Mit den Saliern, die die Macht 1024 von den Ottonen ubernahmen, wurde Speyer zu einem der bedeutendsten Orte des Reiches. Um sich dem Bau anzunahern, ist es erforderlich die Geschichte der Konigshauser dieser Zeit zu untersuchen. Nur so wird deutlich, warum Speyer zu einem Zentrum der Macht und damit zum Standort eines der bedeutendsten Bauwerke Deutschland werden konnte."
 

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