Der Einsatz Von Schweizer Freiwilligen Im Spanischen Bürgerkrieg (1936-1939) und Ihre Rückkehr in Die Schweiz

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Kantonsschule Wil, 2007 - 26 pages
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In meiner Arbeit zeige ich auf, mit welcher Motivation einige Schweizer nach Spanien fuhren, wie sie im Bürgerkrieg für ihre Ideale kämpften und wie die Schweizer Regierung versuchte, sie daran zu hindern. Auch die Geschehnisse bei ihrer Rückkehr in die Schweiz und die heutige Situation untersuche ich. Für die Zusammenfassung des Spanischen Bürgerkriegs und der Situation in der Schweiz in den 1930er-Jahren informiere ich mich mit Hilfe von Fachliteratur. Die Informationen über die Schweizer Freiwilligen und ihre Rückkehr beschaffe ich mir hauptsächlich aus Büchern von Betroffenen und Zeitungsartikeln. Ich befrage auch einen Fachspezialisten zu diesem Thema. Zusammenfassung der Ergebnisse Im Juli 1936 putschten in Spanien einige Generäle gegen die zuvor rechtmässig gewählte Volksfrontregierung. In der Schweiz wurden Hilfsorganisationen zur Unterstützung der spanischen Republik gegründet und zum Einsatz im Spanischen Bürgerkrieg aufgerufen. Der Bundesrat verbot die Ausreise aus der Schweiz zu diesem Zweck, konnte aber die meisten Spanienfahrenden nicht von ihrem Einsatz abhalten. Freiwillige aus aller Welt kamen in Spanien zusammen, um sich gegen den Faschismus einzusetzen. Sie bildeten die Internationalen Brigaden, die die Volksarmee unterstützten. Bald erwiesen sich aber die Truppen von General Franco als überlegen, nicht zuletzt wegen der grossen Unterstützung aus den faschistischen Ländern Italien und Deutschland. Der Abzug der Internationalen Brigaden wurde beschlossen. Die Hoffnung, dass auch Hitler und Mussolini ihre Truppen zurückziehen würden, erfüllte sich aber nicht und bald darauf errichtete General Franco eine faschistische Diktatur. Bei ihrer Rückkehr in die Schweiz wurden die Freiwilligen zu Gefängnisstrafen und Einstellung der bürgerlichen Ehrenfähigkeit verurteilt, während in anderen demokratischen Ländern eine Amnestie erlassen wurde.

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