Der Einzug des evolutionstheoretischen Ansatzes in die Emotionspsychologie

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GRIN Verlag, 2011 - 24 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Psychologie - Allgemeine Psychologie, Note: 1,3, Helmut-Schmidt-Universitat - Universitat der Bundeswehr Hamburg, Veranstaltung: Emotionspsychologie (42.643), Sprache: Deutsch, Abstract: Nach Dieter Ulichs Definition hat die Emotionspsychologie die Frage zu klaren, wie Emotionen innerhalb eines ganzheitlichen, dynamischen und zeiterstreckten Geflechts von Stimmungen, Zielsetzungen, Gefuhlen, Informationverarbeitungsprozessen und Handlungen uberhaupt als eigene Klasse von psychischen Phanomenen isoliert werden konnen. Auf der Ebene alltaglichen Erlebens und Handelns bezeichnen Begriffe wie Emotion oder Motiv einander erganzende Aspekte eines einheitlichen psychischen Geschehens, aus dem man fur bestimmte theoretische Teilkomponenten abstrahierend herauslosen und einer gesonderten Betrachtung machen kann. Welchen Nutzen haben Emotionen fur den Menschen? Sind selbst Gefuhle wie Traurigkeit oder Ekel sinnvoll? Diese Fragen werden von den Evolutionsforschern behandelt. Sie untersuchen Handlungen vor allem auf die Frage hin, wieso sich eine bestimmte Auspragung - wie zum Beispiel ein psychologischer Mechanismus - in der Evolution durchsetzen konnte. Vordenker fur diese Sichtweise war Charles Darwin, welcher sich nicht nur allgemein mit den Ursachen und Folgen der Evolution auseinandersetzte, sondern sich auch im Speziellen mit den menschlichen Emotionen befasste. Obgleich Darwins Werk nicht das einzige Werk war, welches evolutionstheoretische Ansatze mit psychologischen Erkenntnissen verband, steht ihm aufgrund seiner Wirkungsgeschichte ein besonderer Platz zu. Wahrend die evolutionstheoretischen Ansatze (ausserhalb der Biologie), wie auch die Emotionspsychologie beinahe zeitgleich nach der Jahrhundertwende an Bedeutung einbussten, erlebten beide seit den sechziger Jahren eine wahre Renaissance. Um die Wiederentdeckung dieser Forschungsrichtungen ver-stehen zu konnen, ist es erforderlich, sich eingehender mit den Klassiker"
 

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Einleitung
2
William McDougalls Emotionspsychologie
9
Literatur
17
Copyright

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