Der Englische Garten im Schwetzinger Schlossgarten - Der Tempel der Botanik und das römische Wasserkastell mit Aquädukt und Obelisk

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GRIN Verlag, 2008 - 60 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, Note: 1,0, Ruprecht-Karls-Universitat Heidelberg (Kunsthistorisches Institut), Veranstaltung: Proseminar: Landschaftsgarten in Deutschland, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In Schwetzingen waren die barocken Gartenanlagen erst in den sechziger Jahren fertiggestellt worden und ein bedeutender Schlossneubau hatte das Ganze im barockabsolutistischen Sinne vollenden sollen. Tatsachlich aber wurden an dem alten, aus dem 17. Jh. Stammenden, Schlossbau zwischen 1748 und 1754 halbkreisformige Orangerien angefugt, die der Gartenkonzeption des Hofgartners August Petri und des Hofbaumeisters Nicolas de Pigage schon das neue Rondell vorschrieben, das an der offenen Seite durch uberwachsene Laubengange geschlossen wurde. Nach den strengen Regeln der franzosischen Gartenkunst leitete das Rondell in eine Langsachse mit traditionellen Bosketts uber, die in einem rechteckigen Bassin mundete und uber eine ausgerodete Waldschneise in die freie Landschaft verlief. Unter Sckell wurden spater die vorhandenen franzosischen Gartenteile mit einem englischen harmonisch verbunden. Sckell hat in seiner Laufbahn bei vorhandenen Garten meist die vorgegebene streng symmetrische Form abgeschwacht, indem er ornamentale Bosketts in Wiesen umwandelte, gerade Kanale zu naturlich fliessenden" Gewassern machte und die Baume nach Hirschfelds Gartentheorie in scheinbar zufalligen Zusammenstellungen und in unterschiedlicher Farbung arrangierte. Die eigentliche landschaftliche Gestaltung begann nach Sckells Ruckkehr von seiner Studienreise aus Englands Kew Gardens mit einem schmalen Streifen in der nordostlichen Ecke des Parks hinter der Menagerie, der als Exerzierfeld fur den neuen Stil gewahlt wurde. Sofort wurde sein Einfluss bestimmend. Auch wenn es um die Architektur von Staffagebauten ging, wird Sckell um Rat gefragt worden sein. Hier, im englischen Gartenteil, dem Baummuseu"
 

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Contents

Der Tempel der Botanik und das römische Wasserkastell mit Aquä
2
Beschreibung der Bauten
5
Bildhaftigkeit S 1011
10
Das römische Wasserkastell mit Aquädukt
16
Die verborgenen Verbindungen beider
19
Referatshandout S
23
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