Der Ethologische Ansatz in Der Entwicklungspsychologie

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GRIN Verlag, 2011 - 32 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Psychologie - Entwicklungspsychologie, Note: "keine," Universitat Potsdam (Psychologie, Entwicklungspsychologie), Veranstaltung: Theorien der Entwicklungspsychologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Als ein Teilgebiet der Biologie stellt die Ethologie oder Vergleichende Verhaltensforschung den Menschen und sein Verhalten in den universellen Kontext aller tierischen Lebewesen. Sie betrachtet "das Verhalten von Tier und Mensch im Hinblick auf seine biologischen Grundlagen, insbesondere hinsichtlich seiner Evolutionsgeschichte" (Trautner, H. 1991, S. 43). Bereits im achtzehnten Jahrhundert beschaftigten sich einige deutsche Zoologen (zum Beispiel von Pernau oder Reidmarus) mit angeborenem Instinktverhalten bei Tieren. Den entscheidenden theoretischen Durchbruch bewirkte Darwin's Evolutionstheorie. Die im Evolutionsprozess erkannten Gesetzmassigkeiten fur die Selektion von physischen Merkmalen, namlich die naturliche Auslese nach dem Prinzip des Uberlebensvorteils, wurde auf die Auswahl und Weitergabe von Verhaltensmerkmalen ubertragen. Im grossen Masse vorangetrieben durch die Untersuchungen der Zoologen und Nobelpreistrager Konrad Lorenz und Niko Tinbergen entwickelte sich die Ethologie in den dreissiger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts zu einer eigenstandigen Disziplin. Die Verhaltensforscher sahen das Tier als aktiven Organismus in einer spezifischen okologischen Nische, nicht nur - wie die traditionelle Lerntheorie - als einen von Reizen angetriebenen passiven Organismus. In den funfziger Jahren schuf vorwiegend Irenaus Eibl-Eibesfeldt die Verbindung zwischen Ethologie und Psychologie im Sinne einer Humanethologie. Grossere Beachtung erlangten die Untersuchungen uber Mutter - Kind - Bindung und - Trennung bei Kleinkindern (Bowlby, fortgefuhrt von Ainsworth), die Erforschung des Ausdrucks von Emotionen durch Gesichtsausdruck bei Kindern und Erwachsenen (Eibl-Eibesfeldt), soziale Interaktionen zwischen Gleichaltrigen (Blurton"
 

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Contents

DEFINITION UND ENTSTEHUNG
3
POSITION ZU GRUNDLEGENDEN FRAGEN DER ENTWICKLUNG
7
METHATHEORETISCHE KLASSIFIKATION
8
KRITIK AN DER THEORIE
9
AUSBLICK ZUR BEDEUTUNG DER SOZIOBIOLOGIE
10
Copyright

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Common terms and phrases

adäquater akademische Texte allgemeine Analyseebenen angeborenen und erworbenen Anwendung Arterhaltung Artgenossen Ausarbeitung Ausdrucks von Emotionen Beispiel Beobachten Beobachtungsmethode beschäftigt bestimmte bewertet beziehungsweise biologischen Grundlagen bleiben Bowlby Brutpflege Constanze Hahn Deprivationsexperiment Detaillierte Eibl-Eibesfeldt Entstehung entwickelt Entwicklung Entwicklungsgeschichte Entwicklungspsychologie GRIN Erfahrungen Ethogramm ethologische Ansatz Evolution evolutionären Evolutionsgeschichte Evolutionstheorie Feedback Film Form des Lernens Forschung Funktion Genetik GRIN Verlag Hahn Der ethologische Hinkrabbeln Hinsicht hydraulische Modell individuelle Unterschiede Individuums innerhalb insbesondere jeweilige Kind Klassifikation Kleinkindern Komponente Kontext lassen lässt sich anhand Lebensraum Lebewesen lernsensiblen Lerntheorie Lorenz Menschen menschliche Natur Menschliches Verhalten Methodologie muss Mutter Nervensystems Nische ökologische Ontogenese Organismus Phasen phylogenetische Prägung Psychologie quantitative Reflex Reflexmodell Reiz relevant Selektion Signalreiz soziale Bindung soziale Interaktionen soziale Umwelt sozialen Verhaltens Soziobiologie spezifische Lernfähigkeiten Sprache stellt System Temperatur theoretisch Theorie Tier Trautner Überlebenschancen Überlebensvorteils Umweltanpassung universell unmittelbar Untersuchungen Ursachen Veränderungen Vererbung Verhalten tritt Verhaltensforschung Verhaltensmuster Verhaltensweisen versus vorgegeben weitere Wilson wobei zitiert in Miller Zoologen

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