Der Fürst als Feldherr: Militärisches Handeln und Selbstdarstellung zwischen 1470 und 1550. Dargestellt an ausgewählten Beispielen

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Logos-Verlag, 2003 - Europe - 607 pages
Die vorliegende Arbeit zeigt anhand ausgewählter Fürsten mittels Darstellungihrer Erziehung, ihres Handelns (insoweit es militärische Relevanz hatte)und ihrer Selbstdarstellung auf, inwieweit bei Fürsten Erziehung und an sieherangetragene oder von ihnen angenommene Idealvorstellungen eigenesmilitärisches Handeln auslösten und ob und wie sich dies in der fürstlichenPräsentation und Selbstdarstellung widerspiegelte.Eine möglichst breit gefächerte Quellenbasis, vor allem hinsichtlich derQuellenart, wurde dem zugrunde gelegt. Einen großen Bereich nehmen dabeiBildquellen ein, aber auch Belletristik und Propaganda allgemein.Fürstliches Feldherrntum läßt sich grundsätzlich in zweierlei Hinsichtbetrachten -- zum einen als eine Variante von Feldherrntum an sich und zumandern, und darum geht es in dieser Arbeit, als eine Variante militärischenHandelns von Fürsten. Der Begriff des militärischen Handelns umschließtdabei alle auf kriegerische Aktion ausgerichtete Handlung (auch im Sinnekonkreter Planung) und umfaßt dabei letztlich auch die unterhalb dieserEbene liegende ritterliche Beherrschung von Pferd und Waffen und deren"sportlichen" Erweis im Turnier. Selbstdarstellung wiederum wird dabei imweitesten Sinne begriffen als die Präsentation des Fürsten vor einerunterschiedlich großen Öffentlichkeit und kann als realer öffentlicherAuftritt, als propagandistische Ausnutzung der neuen Druckmedien oder alsGestaltung der fürstlichen Person in Werken der Literatur und BildendenKunst erfolgen.

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Contents

2 Albrechts militärisches Handeln
466
Einordnungen
562
Schluß
585
Copyright

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