Der Gang des Menschen: Betrachtungen über die weiteren Ziele der Untersuchung und Überblick über die Bewegungen der unteren Extremitäten. III. T., Volume 3

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B.G. Teubner, 1900 - 83 pages
 

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Page 30 - die Werthe der sämmtlichen die Bewegungsgleichung zusammensetzenden Ausdrücke mit Ausnahme des „resultirenden Drehungsmomentes der Muskeln" angeben. Man kann daher die Bewegungsgleichungen dazu verwenden, die Werthe des resultirenden Drehungsmomentes der Muskeln für jeden Körpertheil und jeden Moment der Bewegung zu berechnen, und gewinnt dadurch i) Vgl. Bestimmung der Trägheitsmomente des menschlichen Körpers und seiner Glieder. Abhandl. der math.-phys.
Page 14 - eines Körpers oder eines Systems beliebig vieler Körper sich stets so bewegt, als ob die Masse des ganzen Systems in ihm vereinigt wäre, und alle äusseren Kräfte in der ihnen eigenthümlichen Richtung und Stärke direct an ihm angriffen. Dieser
Page 64 - durch die Längsaxe gegen den vorderen Theil der Gangebene von oben gesehen im Sinne des Uhrzeigers gedreht erscheint, und zwar um einen Winkel, der kleiner ist als 1 80 °, weil für Winkel über 180° besser « negativ genommen wird. Der Winkel i kommt in dem rechtwinkligen Dreieck OPV vor. Bezeichnet man den Abstand PV des Punktes
Page 84 - aufzudecken, welche den einzelnen Muskeln bei der Hervorbringung der Bewegungen des Gehens zugetheilt ist. Um diesem Endziel näher zu kommen, muss zuerst eine eingehende Kenntniss des wechselnden Bewegungszustandes des menschlichen Körpers für den ganzen Verlauf eines Doppelschrittes erworben werden. Dann erst kann man hoffen, mit Hülfe der Differentialgleichungen der Bewegung das Ziel zu erreichen. Die Bewegungsgleichungen des menschlichen Körpers besitzen zwar eine sehr verwickelte
Page 28 - einzuwirken suchen. Diese beiden Kräftepaare lassen sich nun weiterhin zu einem einzigen Paare vereinigen, dessen Moment kurz das resultirende Drehungsmoment der Effectivkräfte heissen soll. Ist allein der linke FUSS auf dem Boden aufgesetzt, so hat man im Mittelpunkt des rechten Kniegelenkes zunächst wieder die Druckcomponente - n/"y", während jetzt am rechten Hüftgelenk zu der Componente
Page 51 - des Oberschenkels, welche oben beschrieben worden ist, hat nur zur Folge, dass der Mittelpunkt des Kniegelenkes noch etwas vor dem Aufsetzen des Beines seinen tiefsten Stand erreicht, während der Mittelpunkt des Hüftgelenkes genau in dem Moment des Aufsetzens die geringste Höhe über dem Fussboden besass. Alles in Allem genommen kann man sagen, dass die
Page 71 - belastet war als auf der rechten. Auch betreffs des Winkels zwischen den extremen Haltungen des Oberschenkels lässt sich ein etwas abnormesVerhalten des linken Beines beim III. Versuch feststellen. Dieser Winkel beträgt, wie man aus den Diagrammen direct ablesen kann, auf halbe Grade abgerundet bei den drei aufeinanderfolgenden Versuchen für das rechte Bein bezüglich
Page 36 - den Moment, in welchem das rechte resp. linke Bein seine Schwingung beginnt, R resp. L den Moment, in welchem das rechte resp. linke Bein sich auf den Boden vorn aufstellt, A r resp. A, den Moment, in welchem der rechte resp. linke FUSS sich mit der ganzen Sohle auf den Boden aufsetzt und endlich
Page 63 - und 12 (S. 258—263) des I. Theils der Untersuchung über den Gang des Menschen niedergelegt. Bezeichnet man mit P' die Projection des Punktes P auf die der Gangebene parallele Coordinatenebene (XZ-Ebene), mit P" die Projection von P auf die zur Gangrichtung senkrechte Coordinatenebene ( FZEbene) und mit F die Projection von P auf die