Der Geschlechterunterschied in Antike und Neuzeit

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GRIN Verlag, 2012 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Frauenstudien / Gender-Forschung, Note: 0,7, Justus-Liebig-Universitat Giessen, Sprache: Deutsch, Abstract: Liest man heute Platons oder Aristoteles Ausfuhrungen zu den Unterschieden zwischen Mann und Frau, erscheinen sie auf den ersten Blick abstrus und sehr weit von unserem heutigen Geschlechterverstandnis entfernt. Bei genauerer Betrachtung der antiken Vorstellungen lassen sich jedoch Parallelen zur heutigen Gesellschaft erkennen, die zu der Frage fuhren, inwiefern das, was sich in den Werken der griechischen Philosophen findet, auch heute noch Bestand hat. In Zeiten, in denen das Frauenwahlrecht genauso selbstverstandlich ist, wie Studentinnen an Hochschulen oder Frauen in der Bundeswehr fallt es schwer, die heutige Gesellschaft nach wie vor als androzentrisch wahrzunehmen. Dass das mannliche Geschlecht auch heute noch an haufig als Massstab angesehen wird, ist vielen nicht bewusst. Eine Gesellschaft ohne die geschlechtliche Klassifikation in Mann und Frau ist kaum vor-stellbar, da eben diese Zweigeschlechtlichkeit seit Jahrtausenden als naturliche Grundbedin-gung fur Fortpflanzung angesehen wird. Auch in diesem Punkt unterscheidet sich die heutige nicht von der antiken Gesellschaft. Ausgehend von dem Text Platon, Aristoteles und der Geschlechterunterschied" von Giulia Sissa (1993) erfolgt in der vorliegenden Arbeit eine Darstellung antiker und neuzeitlicher Vorstellungen uber den Geschlechterunterschied. Zentrale Fragen sind hierbei: Wie sehen die allgemeinen Vorstellungen uber das Geschlecht in der jeweiligen Zeit aus?', Wodurch unter-scheiden sich weibliches und mannliches Geschlecht?' und Welche antiken Vorstellungen haben auch heute noch bestand
 

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Contents

Inhalt
1
Geschlecht als soziales Konstrukt
8
Schlussfolgerung
14
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