Der gesetzliche Richter im Strafverfahren

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Walter de Gruyter, 2002 - Law - 940 pages
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Die Arbeit untersucht den Stellenwert, der dem Verfassungsprinzip des gesetzlichen Richters (Art. 101 Abs. 1 S. 2 GG) im heutigen Strafprozess zukommt. In vier Teilen werden die Grundlagen entwickelt, der verfassungsrechtliche Gehalt bestimmt sowie die einschl gigen gerichtsverfassungsrechtlichen und strafprozessualen Fragen er rtert.

Den Kernpunkt der Probleme bildet das Spannungsverh ltnis zwischen der Formenstrenge als Bollwerk gegen staatlichen Machtmissbrauch und dem Streben nach m glichst flexiblen und prozess konomischen Organisationsformen. Das Postulat des gesetzlichen Richters dient (neben der Abwehr manipulativer Eingriffe) auch der Kompensation der Ungleichheit, die sich aus der Personengebundenheit jeder Rechtsanwendung ergibt.

Der gerichtsverfassungsrechtliche Teil behandelt die gerichts- und spruchk rperinterne Gesch ftsverteilung. Im strafprozessualen Teil f hrt die Pr fung der gesetzlichen Zust ndigkeitsnormen zu dem Ergebnis, dass die 24 Abs. 1 Nr. 3 GVG, 354 Abs. 2 und 210 Abs. 3 StPO wegen Versto es gegen Art. 101 Abs. 1 S. 2 GG verfassungswidrig sind.

 

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Contents

Der personale Schutzbereich des Art 101 I 2 GG im Hinblick auf
155
Zur UnVerzichtbarkeit des grundrechtsgleichen Schutzes
163
Die Beschränkung der verfassungsgerichtlichen Kontrolle durch die
202
KapitehSonstige Gefährdungen des gesetzlichen Richters im Zusammenhang mit
707
Kapitel Das Ermessen der Revisionsgerichte im Zusammenhang mit der Zurück
760
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About the author (2002)

Der Autor ist Professor an der Universit t Bochum/Rostock, Inhaber des Lehrstuhls f r Strafrecht und Strafproze recht.

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