Der Low Performer: Entwicklung der Rechtsprechung und Analyse des Urteils vom 17.01.2008

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GRIN Verlag, Sep 10, 2010 - Law - 34 pages
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Fachbuch aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Jura - Zivilrecht / Arbeitsrecht, , Sprache: Deutsch, Abstract: Das Schlagwort „Low Performer“ tauchte in den letzten Jahren nicht nur vermehrt in der Literatur auf, sondern die sich dahinter versteckenden Probleme beschäftigen zuweilen die Arbeitsgerichte, weshalb es erforderlich ist, den Low Performer näher zu beleuchten. Es gilt, den Begriff des Low Performers zu klären, zu erörtern welche Formen der low performance existieren und auf welche Ursachen diese zurückgeführt werden können. Im Vorfeld sei schon gesagt, dass es sich beim Low Performer um einen Arbeitnehmer handelt. Im Schwerpunkt soll die Frage beleuchtet werden, anhand welcher Kriterien man einen Low Performer definieren kann. In der Literatur werden hierzu verschiedene Ansichten vertreten, wie ein Low Performer zu ermittelt ist, welche näher dargelegt werden. Es gilt aufzuzeigen, dass es sich hier um kein neues, völlig unbekanntes Phänomen handelt, vielmehr um ein altes Problem, lediglich gekleidet in einen Neologismus. Entsprechend findet sich in der Rechtsprechung eine Vielzahl von Urteilen von dem untersten Instanzgericht bis zum Bundesarbeitsgericht. Der weitere Schwerpunkt liegt darin, die relevantesten Rechtsprüche kurz darzulegen und im Anschluss die neueste Entscheidung des BAG vom 17.01.2008 zu analysieren. Hierbei wird die Frage geklärt werden, ob es sich um einen Wandel im Sinne eines Fortschrittes oder Rückschrittes zu der bisherigen Rechtssprechung handelt. Unter Einbeziehung der früheren Urteilsanmerkungen, Aufsätze und Beiträge des einschlägigen Schrifttums wird ersichtlich, dass keine Einigkeit zu diesem Themenkomplex besteht. Mit der ergangenen Entscheidung des Bundesarbeitsgerichtes vom 17.01.2008 wird scheinbar kein Beitrag zur Rechtssicherheit geleistet. Auf die Kündigung wird im Speziellen nicht eingegangen. Vielmehr erfolgt der Vollständigkeit halber zum Schluss eine knappe Darstellung möglicher Konsequenzen (u.a. der Kündigung) für den betroffenen Arbeitnehmer.
 

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1969 Verhaltensbedingte Kündigung abgestuften Darlegungslast Abmahnung Anforderungsprofil angemessen Anwendung Arbeitnehmer Arbeitsleistung Arbeitspflicht Arbeitsplatzes Arbeitsrecht Arbeitsvertrag Aufl Berücksichtigung Bestimmung BGB Rn Brötzmann Bundesarbeitsgericht darlegen Depel/Raif Dienst nach Vorschrift Differenzierung Direktionsrechtes Durchschnittsleistung ErfKo/Preis erheblich erscheint Fiebig/Gallner/Nägele/Fiebig Friemel/Walk Gattungsschuld geminderten Leistung GewO Hoyningen-Huene/Linck Hunold Individualarbeitsrecht K/D/Z/Kittner/Deinert konkreten Konsequenzen KR/Griebeling KSchG 1969 Verhaltensbedingte KSchG Rn Kündigung sozial Kündigungsschutzgesetz Kündigungsschutzrecht LAG Hamm LAGReport lediglich Leistung erbringen Leistung und Gegenleistung Leistungsmangel Leistungspflicht Leistungsstörung Leistungsvermögen Low Performer Mängel mangelhafte Leistung Maschmann Möglichkeit MüHb-ArbR/Blomeyer muss der Arbeitgeber Nachweis Neue Anforderungen neue Entscheidung NJW-Spez NZA Beil objektiv messbaren objektiven Maßstab personenbedingte Kündigung persönlichen Pflichtverletzung Qualität qualitativen Mängeln qualitativer Art qualitativer Minderleistung quantitativer und qualitativer Rechtsprechung Regeln der abgestuften Richardi S.1 BGB Schaub/Linck Schlechtleistung Schwere und Folgen Söllner Stahlhacke/Preis Staudinger/Richardi Steinau-Steinrück stellt subjektive Ansatz subjektiven Leistungsmaßstab Tschöpe überdurchschnittlich unterschiedliches kündigungsrelevantes Gewicht unzureichend Urteil Verfassungsordnung des GG Vergütung Verhältnis von Leistung weiteren Nachw Wellhöner/Barthel zitiert

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