Schillers Briefe 'Über die ästhetische Erziehung des Menschen': 'Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt'.

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GRIN Verlag, Nov 24, 2006 - Education - 21 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Pädagogik - Geschichte der Päd., Note: 1,0, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg, 4 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In seinen Briefen „Über die ästhetische Erziehung des Menschen“ entwirft Friedrich Schiller das Bild eines idealen Staates, in dem sich der einzelne Mensch frei entfalten kann, ohne dass die Interessen der Gemeinschaft verletzt werden. Das Mittel, um einen solchen Staat zu schaffen, ist für Schiller die Ästhetik, beziehungsweise die ästhetische Bildung des Menschen. Ausgehend von den gegenwärtigen Bedingungen seiner Zeit greift er die rousseauistische Theorie auf, dass sich der Mensch bei wachsendem wissenschaftlich-technischen Fortschritt zunehmend von sich selbst entfremdet. In dieser Gespaltenheit der menschlichen Seele – zwischen sinnlich-emotionaler und vernünftig-rationaler Welt – sieht Schiller die Ursache aller negativen Entwicklungen des Individuums und somit auch der Gesellschaft. Um diese Entwicklung aufzuheben proklamiert Schiller die alles versöhnende Kraft der Ästhetik. Nur im ästhetischen Zustand, wenn der Mensch mit der Schönheit spielt, wie Schiller es nennt, werden die beiden antagonistischen Prinzipien „Gefühl“ und „Verstand“ miteinander harmonisch verbunden. Diese Verbindung muss im idealen Staat realisiert werden. Im Folgenden soll diese Philosophie Schillers möglichst kompakt zusammengefasst und erklärt werden. Dabei ist es zum besseren Verständnis von Vorteil, die logische Struktur der Briefe beizubehalten, ihre jeweiligen Kernaussagen jedoch übersichtlich zusammenzufassen. Auch werden einige grundlegende Begriffe erklärt werden, die für die aufschlussreiche Rezeption hilfreich sind.
 

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