Der Palazzo Farnese in Rom: Antonio da Sangallo d.J. / Michelangelo

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GRIN Verlag, 2010 - 40 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, Note: 1.7, Freie Universitat Berlin (Kunsthistorisches Institut), Veranstaltung: -PS- Palastarchitektur der Renaissance in Italien, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Bau des Palazzo Farnese hat 1516 begonnen und ca. siebzig Jahre gedauert. Sogar fur damalige Verhaltnisse stellt dies eine relativ lange Bauzeit dar, in der der Palast unterschiedliche stilistische Anderungen und Umbauten erfahren hat. Diese sind auf die drei grossen Architekten und ihre architektonischen Vorstellungen zuruckzufuhren. Die Bauzeit lasst sich somit in drei Hauptphasen gliedern. Die erste Bauphase wurde von Antonio da Sangallo geleitet. Seine Bautheorie war sehr von den antiken Vorbildern gepragt, was u.a. an den Hofloggien des Erdgeschosses besonders gut zu sehen ist. Dennoch hat er eine neue Bauweise in den romischen Palastbau eingefuhrt, die den florentinischen Palastbau mit klaren antiken Elementen verbindet. Damit gehort seine Denk- und Bauweise zu der Hochrenaissance des romischen Palastbaus. Ganz anderes waren Michelangelos Vorstellungen fur den Palast. Mit Rucksicht auf Sangallos Bauplane fuhrte er minimale Anderungen in den Bau ein, die aber grossen Effekt auf die gesamt Erscheinung des Baus hatten. Im Gegensatz zu Sangallo war seine Denkweise dem Ganzen und nicht den Einzelheiten gewidmet. Die Asthetik gewann bei ihm meistens die Oberhand, ohne jedoch das Praktische und Funktionelle ganz zu vernachlassigen. Der dritte und letzte Architekt, Giacomo della Porta, kehrte wieder zu den originalen Bauplanen von Sangallo zuruck, die er aber im Rahmen seiner eigenen stilistischen Vorstellungen ausfuhrte. Ihm sind die Losung der Raumnot sowie die zweite Fassade an der Tiberseite zu verdanken. Obwohl der Palast vielseitige stilistische Einflusse erfahren hat, blieb sein einheitliches und harmonisches Erscheinungsbild unbeschadigt. Dank seiner schlichten Fassadengliederung wurde er zum Vorbild v"
 

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