Der Porträtmaler Johann Kupetzky: sein Leben und seine Werke

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A. Hartleben's Verlag, 1889 - 124 pages
 

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Page 4 - Abbildungen böhmischer und mährischer Gelehrten und Künstler, nebst kurzen Nachrichten von ihrem Leben und...
Page 112 - Z. h., 6 Z. br. SS 1007. JOHANN KUPETZKY, geb. 1667, f 1740. Schüler des Claus. Des Künstlers eigenes Bildniss, mit einer Pelzmütze, in einem dunkelblauen Pelz gekleidet. Eine Pfeife im Munde, stützt er sich mit der Rechten auf einen Tisch, in der Linken hält er ein Stück Kreide. In dem dunklen Hintergrunde ein Vorhang. Auf Leinw., '2 F.
Page 83 - Ausübung der Kunst, gelangt war, bildete sich auch eine grosse Anzahl von Malern aus, welche die der deutschen Nation angeborene Kunstliebe befriedigten. Es lagen indess keine Elemente in der Zeit, um das Emporblühen einer Malerschule zu begünstigen, welche ein nationales Gepräge gehabt hätte. Die Mehrzahl der Maler schloss sich daher auch jetzt der holländischen, verschiedene der italienischen, einige der französischen Schule an. Andere folgten den eklektischen Regeln der Kunstakademien,...
Page 83 - Er fand mit seinen historischen Gemälden, ungleich mehr aber noch mit seinen Bildnissen, deren er eine sehr grosse Zahl ausführte, in Wien und anderen Orten einen ungemeinen Beifall. Und er war in der That ein tüchtiger Zeichner, in seiner Farbe kräftig, meist warm, wenngleich öfter etwas schwer, in seinem Vortrag breit und frei. Sein Impasto ist bisweilen von einer übertriebenen Stärke. In seinen historischen Bildern herrscht die realistische Richtung vor. Seine...
Page 12 - Seine Gemahlin theilte seine Ansichten, wozu sie ebenso durch die Hinrichtung ihres Vaters, Peter Zrinyi und ihres Oheims Frangepan, wie durch die Liebe zu ihrem Gatten und dessen Einfluss auf sie, getrieben wurde.
Page 3 - Geschichte der zeichnenden Künste in Deutschland und den vereinigten Niederlanden", 1815 bis 1820, [Jl, S.
Page 46 - Vaterlandsliebe auch feines Gefühl für das Schöne und Nützliche in der Kunst besassen, erklärten sich zu Beschützern und Beförderern der bildenden Künste. Sie erkauften mit ungemein grossem Aufwande nach und nach eine Menge Meisterstücke der berühmtesten Maler aller Schulen...
Page 2 - Haß verband"31 und schließlich zum Brüdertum. „Die böhmischen Brüder haben vom Momente ihrer Entstehung als wahre Repräsentanten des nationalen Hussitentums bis zum Tode ihres letzten Meisters, des Comenius — im Exile (1550 bis 1671) der Geschichte ihres Landes einen eigentümlichen Stempel aufgedrückt, sie haben sich als Hauptfaktor an allen Bewegungen beteiligt, die das sechzehnte und siebzehnte Jahrhundert erschüttert haben", sagt Gindely...
Page 83 - Gefühles für Klarheit und Harmonie der Färbung wahrnehmen. Die Städte, in welchen die Malerei vorzugsweise ausgeübt wurde, sind: Wien, Frankfurt, Dresden, Berlin, Hamburg, Leipzig und Prag. Die Zahl der Künstler, welche ein allgemeines Interesse darbieten, ist indess nur massig.
Page 35 - Bombelli starb nach der Angabe Einiger im Jahre 1685, allein dieses ist unrichtig, denn er lebte noch 1716.

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