Der Praktische Arzt: Eine Monatsschrift. ...

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G. Rathgeber, 1889
 

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Page 183 - wird, um die auf solche Weise vermittelte Uebertragung von Tuberkelbacillen thunlichst zu verhüten, sind Tuberculose anzuhalten, niemals in ein Taschentuch, auf den Fussboden oder an die Wände, sondern lediglich in ein für diesen Zweck bestimmtes Gefäss, Spucknapf oder Spuckglas auszuspucken. Handspuckgläser sind unentbehrlich. Dr.
Page 210 - für indicirt: 1. bei gehäuften Anfällen, 2. bei starkem Bromismus, welcher ein zeitweises Aussetzen des Mittels für angezeigt erscheinen lässt; 3. bei Epilepsia nocturna etwa abwechselnd mit Brom, in frischen Fällen mit Atropin zusammen. Nach seinen bisherigen Beobachtungen scheint die Wirkung bei der reinen
Page 136 - und Muskel der Fascie anhaftende Drüsen-Läppchen so, dass bei Amputation oberhalb des Muskels sehr leicht einige Theilchen der Drüse zurückbleiben. Jede Brustdrüse, in der sich ein Krebs-Knoten befindet, ist in sehr weitem Umfange vielleicht in toto erkrankt. Heidenhain stellt diese Behauptung wieder auf Grund seiner mikroskopischen
Page 210 - grösserer Gaben unangenehme Erscheinungen auf, welche besondere Erwähnung verdienen. In erster Linie ist hier zu nennen: grosse anhaltende Schlafsucht, welche sich in ganz unberechenbarer Weise schon nach kleinen Gaben in einzelnen Fällen einstellt. Oft zwar hörte dieselbe spontan auf, nachdem die Kranken sich an das Mittel gewöhnt hatten, ohne dass eine Verminderung der Tagesgabe erforderlich war. Darreichung des
Page 210 - Seltener als Schlafsucht sind Verdauungsstörungen, Obstipation und Appetitmangel. In ähnlicher Weise wie die Schlafsucht verschwinden auch diese oft genug spontan oder ebenfalls bei Verabreichung möglichst gebrochener Gaben. Was einer dauernden, wenn nöthig auf Monate oder Jahre sich erstreckenden Verabreichung entgegensteht, ist die Thatsache, dass in vielen Fällen nach
Page 210 - dass in vielen Fällen nach 6 bis 8 Wochen die antiepileptische Wirkung des Mittels nachlässt, der weiteren Erhöhung der Dosis aber durch eine ganz erhebliche Steigerung der genannten üblen Nebenwirkungen rasch eine Schranke gesetzt wird. W. hält die Anwendung des Amylenhydrats als
Page 7 - schon im Stande, im Laufe einiger Stunden, die erstere Typhus -, die letztere Cholerabacillen dauernd zu vernichten. 2. Cholera-Bouillonculturen, welche zahlreiche Eiweissgerinnsel enthielten und ihrer physikalischen Beschaffenheit nach
Page 209 - pro dosi in verdünntem Wein oder Obstmost gegeben wurde. Abgesehen von einem Falle handelt es sich hier um lauter seit Jahren mit Epilepsie behaftete Kranke, die seit lange mit Brom, Bromkali allein oder Mischung von Bromsalzen behandelt worden waren, ausserdem meist noch Atropin oder Pillen mit Zink und Belladonna-Extract erhalten hatten. Mit Gebrauch der Pillen hörte man beim Beginne der Amylenbehandlung sofort auf; die
Page 48 - womöglich im Augenblicke des Entstehens aus der Umgebung der Menschen Sorge tragen müssen. Die Entfernung infectionsverdächtigen Staubes ist der Hauptzweck der Ventilation von Räumen, welche infectiösen Kranken zum Aufenthalte dienen. Dem Grundwasser kommt nur insofern eine Bedeutung zu, als dasselbe InfectionsStoffe, welche durch Spalten oder in Geröll- und Kies-Boden, welcher nicht mehr filtrirt, in das
Page 209 - das Mittel bei 30 männlichen und 36 weiblichen Kranken versucht. In der überwiegenden Mehrzahl war das Resultat ein günstiges ; theilweise erschien die Krankheit geradezu coupirt. Die zur Anwendung gebrachte Quantität betrug pro dosi

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