Der Sozialökologische Ansatz

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GRIN Verlag, Feb 10, 2004 - Science - 18 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 1,7, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Institut für Geographie), Veranstaltung: Oberseminar Sozialgeographie, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem sozialökologischen Ansatz der Chicagoer Schule. Neben der allgemeinen Theorie wird anhand von Anwendungen versucht die Prozesse innerhalb einer Stadt zu beschreiben. Er ist nur ein Beispiel für die vielfältigen soziologischen Ansätze der letzten 70 Jahre auf diesem Gebiet. Hierzu zählen zum Beispiel auch die historische Analyse der Stadtentwicklung nach Max Weber oder Wirths Ansatz über die Effekte von Größe, Dichte und Heterogenität (FRIEDRICHS 1983: 20). Die Geographie schafft den fließenden Übergang zur Soziologie, indem sie sich mit den Beziehungen der Menschen untereinander, ihren Aktivitäten und Verteilung im Raum beschäftigt. Dazu zählt auch die Anpassung des Menschen an den "enviroment complex", der Umwelt (FRIEDRICHS 1983: 27f.). Von allen theoretischen Ansätzen hat sich der Ökologische am meisten verbreitet. Hier ist eine große Zahl von Arbeiten zu finden und trotz aller Differenzierungen ist er der Vielversprechenste. Dazu zählt, dass die Ökologie aus anderen Fachbereichen, wie der Geographie, Soziologie oder Ökonomie, rezipiert worden ist. (FRIEDRICHS 1983: 24) Diese Übernahme bezieht sich hauptsächlich auf 5 ökologischen Variablen. Diese sind: 1. Variablen, welche die Lebensbedingungen der Organismen. Dazu zählen vor allem Nahrungsmittel, Licht, Sonne oder andere Organismen. 2. Die Beschreibung der räumlichen Verteilung der Organismen, wozu auch die ökologischen Stadtanalysen zählen. 3. Die komplexen Prozesse im Ökosystem, wie der Energiefluss, der Wettbewerb oder die Dominanz. Durch sie können zum Beispiel Gegebenheiten im Habitat verändert werden. 4. Die Erweiterung der unter 3 genannten Prozesse um die Variablen Gleichgewicht oder Tauschprozesse. Es handelt sich dabei um Prozesse, die einen längeren Zeitraum im Ökosystem andauern können. 5. Die Beschreibung der untersuchten Gruppen über statistische Merkmale. Bevölkerungsdichte oder die Kriminalitätsraten im städtischen Teilgebiet. [...]
 

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Contents

Einleitung
4
Chicagoer Schule
5
Modelle der Chicagoer Schule
6
42 Sektorenmodell nach Hoyt 1939
8
43 MehrkerneModell nach Harris und Ullmann 1945
9
44 Kritik an den klassischen Modellen
10
Anwendungen Auswirkungen
12
52 Suburbanisierung
13
53 Segregation
15
54 Aktionsräume
17
Zusammenfassung
18
Quellen
19

Common terms and phrases

Abbildung Aktionsräume Aktionsreichweite nach Reichweiten Anteil BAUWESEN UND RAUMORDNUNG Begriff der Sozialökologie Bevölkerungsentwicklung Leipziger Umland BUNDESAMT FÜR BAUWESEN CARTER Chicagoer Schule CRESSEY deutschen Großstädten Duncan & Duncan Eindringen entwickelte Ringmodell Entwicklung des Bevölkerungsradius Expansion der ökonomisch Flächenanspruch Flächennutzung und Gebäudehöhe FRIEDRICHS 1983 Gebäudehöhe mit Bezug Gebiet Gesamtbevölkerung GLEBE Grund Harris und Ullmann HEINEBERG 2000 http://userpage.fu-berlin.de/~bressler/geoskript/siedl4.htm Innerstädtische Segregation Jahr Japaner und Sozialhilfeempfänger Journal of Sociology Klimaxstadium konzentrischen Kreisen Kreisen von Burgess Lokationsquotient Mehrkerne-Modell nach Harris Mietpreisstruktur Migranten Modelle der Chicagoer Nutzung Ökologische Ökosystem RAUMORDNUNG 2001 Reichweiten deutscher Senioren Ringmodel nach Burgess Ringmodell der Stadtentwicklung Ringmodell von Burgess Sandra Hoffmann Sanierungsgebiet Segregation in deutschen segregierte Sektorenmodell nach Hoyt sozialen Kontrolle Sozialhilfeempfänger nach Stimmbezirken Soziologie Stadtentwicklung nach Burgess Stadtgebiet Stadtgeographie städtischen Teilgebiet Stadtmitte statushohen Bevölkerung Stimmbezirken in Düsseldorf STRATMANN 1999 Suburbanisierung in Ostdeutschland Tab.:1 Entwicklung Umland von 1989 unterschiedliche Untersuchungsgebiet Variablen Wettbewerb Wohngebieten zählen Zentrum von Chicago Zone Zusammenhang zwischen Flächennutzung

About the author (2004)

Sandra Hoffmann is a fellow at Resources for the Future.

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