Der Swing als besondere Form des Widerstandes während der Zeit des Nationalsozialismus

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GRIN Verlag, Sep 17, 2006 - Music - 20 pages
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Der Swing ist sowohl eine Musikrichtung, ein Rhythmus, als auch ein Tanz. Doch allgemein ist er die wohl populärste Form des Jazz. Er entstand in den dreißiger Jahren aus dem Chicago-Stil sowie aus dem Kansas City- und dem Harlem-Stil mit New York (Harlem) und Kansas City als Zentren. Der Swing hat demnach - wie der Jazz - schwarze (afro-amerikanische) und weiße Ursprünge. Vor allem von Big-Bands mit bis zu 16 Instrumenten wurde der Swing gespielt, aber auch von Quartetten. Ein Merkmal des Swings ist die Improvisation, die teilweise auch durch feststehende Arrangements unterbrochen wurde. Die bedeutendsten Swing-Orchester wurden u.a. vonDuke Ellington, Count Basie, Benny GoodmanundArtie Shawgeleitet. In Deutschland war vor allem die Zeit des Nationalsozialismus bedeutend für den Swing. Der swingende (engl.: Swing = das Schwingen) Rhythmus, tritt selbstverständlich vor allem im Jazz auf. Der schwingende Eindruck wird dadurch hervorgerufen, dass die Achtelnoten nicht gleichmäßig, sondern triolisch - die erste Achtelnote länger als die zweite - gespielt werden. Als Tanz fand der Swing seinen Anfang vor allem im„New York Savoy Ballroom”.Er war ein Paartanz und folgte keinen feststehenden Schrittfolgen, sondern lebte von dem Improvisationstalent der Tänzer und Tänzerinnen. Man bewegte sich einfach im Takt der Musik. In Deutschland versuchte man, den Swing zu unterdrücken, dadurch wurde er zwar gespielt, dazu tanzte man aber eher einen schnellen Foxtrott.

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