Der Tatbestand der Benachteiligung nach dem AGG

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GRIN Verlag, Mar 19, 2009 - Law - 24 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Jura - Zivilrecht / Arbeitsrecht, Note: Sehr Gut (16 Punkte), Freie Universität Berlin, Veranstaltung: Propädeutisches Seminar zum Arbeitsrecht, 29 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, welches am 18.8.2006 in Kraft getreten ist, erfolgte zur Umsetzung der EU-Richtlinien 2000/43/EG (Antirassismus-Richtlinie), 2000/78/EG (Rahmen-Richtlinie), 2002/73/EG (Revidierte Gleichbehandlungs-Richtlinie), sowie 2004/113/EG (Vierte Gleichstellungs-Richtlinie zur Gleichstellung der Geschlechter außerhalb des Erwerbslebens). Es beruht stark auf dem Entwurf des Antidiskriminierungsgesetzes, welches in der 15. Legislaturperiode des Bundestags von der Regierungskoalition SPD/Grüne eingebracht wurde. Das AGG verwendet jedoch im Gegensatz zu den EU Richtlinien und dem Gesetzesentwurf der SPD/Grünen aus der 15. Legislaturperiode des Bundestages nicht mehr den Begriff der Diskriminierung, sondern den Begriff der Benachteiligung. Der Gesetzgeber wandte sich diesem Begriff zu, um zu verdeutlichen,dass nicht jede unterschiedliche Behandlung, die für den Betroffenenmit einem Nachteil verbunden ist, auch eine Diskriminierung ist.
 

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Absichtserfordernis Adomeit/Mohr allgemeinen Sprachgebrauch Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz Anschein nach neutrale Ansicht Anweisung zur Benachteiligung Anwendungsbereich Arbeitgeber Arbeitnehmer Bauer/Göpfert/Krieger Bauschke Begriff der Benachteiligung Begriff der Diskriminierung Benachteiligung auf Grund Benachteiligung von Teilgruppen Bereich des Arbeitsrechts besser behandelt bezwecken oder bewirken daher Däubler/Bertzbach erfahren ergibt EU Richtlinie EuGH feindliches Umfeld Feststellung einer besonders gemäß genannten Grund genannten Merkmal generell Gesetz Gesetzesbegründung Gesetzgeber gung Halbsatz handelt Handlung Handlungspflicht Hilfsinstrument zur Feststellung Kausalität KommAGG konkrete Benachteiligungsgefahr Kriterien oder Verfahren lediglich lich materiellen Gleichstellung Meinel/Heyn/Herms Meinung Mittel zur materiellen mittelbaren Benachteiligung möglich muss Nachteil neutrale Regelung neutrale Vorschrift normalen objektiven rechtswidrige Regelbeispiel Richtlinie Rust/Falke Schleusener in Schleusener/Suckow/Voigt Seite 33 sexuellen Belästigung sowie sozial verwerfliche systematische Tatbe Tatbestand der Anweisung Tatbestände der Belästigung Tatbestandsmerkmal Teil der Literatur teilweise telbaren Benachteiligung Thüsing in MünchKommBGB unerwünscht Ungleichbehandlung unmit Unterlassen unterschiedliche Behandlung vergleichbaren Situation Vergleichsperson Verhaltensweisen verpönten Merkmal Verschuldenserfordernis verschuldensunabhängig verwirklicht Vorsatz Vorsatzerfordernis weniger günstige Behandlung zitiert zwangläufig

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