"Der Tod und das Mädchen" - Franz Schubert und das Streichquartett

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GRIN Verlag, Feb 21, 2008 - Music - 33 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Musikwissenschaft, Note: 1,0, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, 64 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Kammermusik erhält ihren Namen von dem Ort ihrer Aufführung und wendet sich an einen kleinen Kreis von Musikliebhabern. Im Gegensatz zur Orchester- und Chormusik ist sie solistisch besetzt, die geringe Stimmenzahl und Kompositionstechnik sind auf den intimen Rahmen und die kennerhafte Kunstauffassung des Publikums abgestimmt. Ursprünglich in aristokratisch-höfischer Gesellschaft beheimatet, drang die Kammermusik im 18. Jahrhundert auch in die private bürgerliche Musikkultur und erhielt in der Klassik wesentliche Impulse. An die Stelle der barocken Triosonate trat vor allem das Streichquartett, welches von Haydn auf einen gattungsstilistischen Höhepunkt geführt wurde. Die zunehmend anspruchsvoller gestalteten Kompositionen und die Ausdehnung eines öffentlichen Musiklebens im 19. Jahrhundert bewirkten schließlich, dass Berufsmusiker die Kammermusik aus ihrem häuslichen Rahmen auch in die öffentlichen Konzertsäle übertrugen. Die vorliegende Arbeit entstand mit dem Ziel, Schuberts Beziehung zur Kammermusik, speziell zur Gattung des Streichquartetts, darzustellen. Seine wahre Größe als Instrumentalkomponist blieb bis weit in das 20. Jahrhundert hinein unbekannt oder unterschätzt. Schon zu Lebzeiten galt er als Liedkomponist und stand mit seinen Symphonien und Kammermusikwerken stilistisch weitgehend isoliert da. Als herausragendes Beispiel seines instrumentalen Schaffens wird sein Streichquartett in d-Moll (D810) „Der Tod und das Mädchen“ im Rahmen dieser Arbeit näher erläutert. Aufbauend auf einer dargestellten Werkgrundlage und einen kurzen Einblick in die Entstehungszeit des Quartetts werden Besonderheiten herausgearbeitet. Des Weiteren werden zwei Bearbeitungen dieses Streichquartetts, von Gustav Mahler und Siegfried Matthus, vorgestellt.
 

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Akkorde Ästhetik Beethoven Beiname Der Tod Beispiel Boccherini Bodendorff 1997 Bratsche Carl Friedrich Zelter Claudius d-Moll Quartett d-Moll Streichquartett dargestellt Definition und Theorie Dittrich Divertimenti entstand Erlkönig erst Finscher Folgenden wird zunächst frühen Quartette frühen Quartettkompositionen I.2.2 Gattung des Streichquartetts Gattungsentwicklung Gedicht Gesang Goethe Gustav Mahler Haydn Haydn als Begründer Haydnschen Heinrich Christoph Koch herausragende heute Hilmar Hilmar/Jestremski 1997 Hintergrund zu Schuberts Ignaz insgesamt Instrumentalkomponist blieb Instrumentalmusik Jahre Johann Friedrich Reichardt Kammermusik kammermusikalischen Kapitel Klassiker des Streichquartetts klassischen Quartetttradition klassischen Streichquartett komponiert Komponisten Komposition Konold Konzertquartett Konzertsälen lässt Leiermann Liederschule Mädchen Menuett Moll-Grundstimmung Motivvergleich Mozart Musik musikalischen Musikgeschichte Musikleben Mustergültigkeit orchestral Quantz Quartett Finale Quartettspiel quattro Reiser schließlich Schuberts frühen Quartettkompositionen Schuberts Quartette Schuppanzigh Siegfried Matthus Sinfonie Sonatenform Sonatenhauptsatzform sowie Streichquartett d-Moll Streichquartett in d-Moll Streichquartett Schubert Streichquartettensemble Struktur Triosonate Vertonung vier vierstimmigen Satzes Violinen Violoncello Vorbilder Vorgeschichte und gattungsgeschichtliche Vorstellung Werke Wiener Klassik Wolff Wörner zeitgenössische Hintergrund zwei

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